Sonntag, 25. Januar 2015

Versager wie wir

Der Blick in unser Herz ist manchmal ernüchternd. 
Ich wundere mich immer wieder darüber, welche Motive und Haltungen zum Vorschein kommen, wenn der Druck gross genug ist, oder Gott seinen Finger auf eine Wunde legt; in meinem Fall ,wiederholt beim Lesen in seinem Wort.
Wir sind nicht die, die wir gerne wären, - oder rede ich da etwa nur von mir selbst?
Ein Blick in das Leben anderer könnte bestimmt helfen, aber sehen wir jemals das ganze Bild?
Wen lasse ich denn in MEINE Seele blicken?

Einer der Gründe, warum ich die Bibel so liebe ist ihre Ehrlichkeit, auch mit den Helden unseres Glaubens. Da wird nicht beschönt oder weggelassen,
wie wir das in unserer Welt so gerne tun.
Ich bin so dankbar, dass wir einen König David, einen Petrus und einen Paulus- um meine persönlichen Heroes zu nennen - auch in schwachen Momenten erleben dürfen. Echt und nahbar. Versager wie wir.

Nur deshalb steht auch mein Lieblingsvers in diesem Buch. Ein Wort der Ermutigung von einem liebenden Vater im Himmel, zuerst an Paulus und seither, zu jedem von uns, der sich seiner Unzulänglichkeit nur allzu bewusst ist. 
 Oh, ich liebe sie, diese Worte. Habe sie -nicht nur- in mein Herz graviert, um sie täglich vor Augen zu haben. ; )

Was also sagt Gott einem, der wieder und wieder mit seinem menschlichen Versagen kämpft und hadert?
Was sagt Er zu MEINEM Herzen, wenn sein Licht auf Dinge fällt die mich erschüttern?

Oh, ich weiss was ich erwarte: Ermahnung, Zurechtweisung, Strenge und Ungeduld, aber was ER tatsächlich sagt ist:

,,Meine Gnade ist alles was Du brauchst, denn meine Kraft kommt gerade in deiner Schwachheit zur Vollendung.” 2.Kor.12,9

Geliebt zu sein und angenommen zu sein, wie ich bin, das ist die wertvollste Erfahrung in dieser Welt. Nur diese Wahrheit macht mich mutig
mich dem zu stellen, was noch Veränderung braucht.

Darf ich auch Dich dazu ermutigen?


Andreea = )



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Samstag, 17. Januar 2015

Mein Wohnzimmer

Mein Wohnzimmer...

Ich sitze in meinem Wohnzimmer, schaue mich um und frage mich was es über mich erzählt.
Der Raum wird dominiert von Büchern und Fotoalben. :) ja das passt.
Außerdem gerahmte Fotos von geliebten Menschen oder Erinnerungen an kostbare Momente. Ein überquellendes Regal von Lobpreis CDs, die keiner mehr hört (im Zeitalter von iPod, iPad, iPhone, iTunes…) und eins mit Spielen, von denen manche viel zu selten benutzt werden, aber Staub setzt sich darauf nicht an- dort nicht.
Die Wände sind gelb und grün gestrichen, nicht professionell aber mit Liebe.



Im Zentrum des Raumes ein alter Tisch und darüber das Dekorad, ein echter Hingucker. Zettel hängen daran, handgeschrieben, von Freunden, die die Frage beantworten was Jesus Ihnen bedeutet. Die Frage im Jahr davor war: wofür sie dankbar sind.
Um den Tisch herum, bunt zusammengewürfelte Sitzgelegenheiten und das Klavier. Vereinzelte Pflanzen runden das Bild ab.
Dieser Raum ist ein Ort der Gemeinschaft. Damit spiegelt er tatsächlich wieder, was mir wichtig ist und womit dieser Raum, unser Haus und mein Leben erfüllt sind.
Ich bin dankbar, für das, was ich leben darf. Dankbar für meinen Gott, der mich so reich beschenkt, vor allem mit Menschen die mich lieben.

Wenn du einer von denen bist, die mit ihrer Anwesenheit dieses Haus und damit auch mein Leben bereichern, will ich dir hiermit danken. Du machst einen Unterschied in meiner Geschichte. 
Mögen noch viele dazukommen.
Heute, oder Morgen...
Herzlich willkommen ;))


Andreea = ) 



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Donnerstag, 15. Januar 2015

A(nother) glimpse on our Creator-God

I am often wondering about the mystery of man.
Beauty and creativity seems to be poured into each one of us, so that the little we make of it ,leaves me dumbfounded still.
 Lately, a dear friend would describe in detail, how she is taught to create a desert worthy to be called an explosion of taste and beauty.
,,It's just food" I thought, but then I was inspired to see our Creator-God with new eyes...,,if you people, put so much devotion into thinking up a single dish, how much more the father in heaven, when he designed everyone of us...."

How I love to discover more of the vastness of my beloved God.

This week has started well. Early on Monday I was waiting at ARRIVALS in Zurich airport. Many, many people were standing and waiting with me. 
As I was skipping through the countless faces in search for those I love, I was surprised once more.
How on earth is it possible to recognize, within milliseconds, a familiar face- since we are all made alike ( two eyes, a nose, a mouth...)?
And not only does our brain identify our dear ones, it also releases enthusiastic joy the moment we set eyes on them. 
 I love to ponder on the complexity of humans, because it reveals the author and designer.
Why would God put so much effort in creating us, if he was not truly concerned.

It is Thursday and I am sitting here waiting to hear a unique ringing at the door which will cause my heart to rejoice also... ;)
Life, love, friendship are just some of the numberless hints to me that God cares.
What would you say? 

Andreea = )


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Montag, 22. Dezember 2014

Weihnachten

Weihnachten. 
Wir verbinden soviel mit diesem Fest. Kaum eine Zeit im Jahr weckt in uns so viele Erwartungen an Versöhnung, und Frieden. Es ist, als ob wir – trotz allem Trubel – doch ahnen, worum es bei diesem Fest wirklich geht. Und, vermutlich sind wir– trotz aller Romantik – verständig genug, um der Realität ins Auge zu sehen.
Diese Welt ist ein Ort der Freude, der Liebe und der Hoffnung, aber nicht nur das. Diese Welt ist auch ein Ort der Trauer, der Trennung und der Einsamkeit. Diese Tatsache schmerzt, und jeder von uns versucht – so gut er kann – seinen Beitrag dazu zu leisten, dass Licht in unsere Dunkelheit scheint.
Nichts von dem was wir tun ist umsonst, aber nichts von dem was wir tun ist genug.
Deshalb ist Weihnachten mehr. Weihnachten ist das Eingreifen eines Größeren, der klein wurde. Es ist das Erscheinen des Ewigen in diese vergängliche Welt. Es ist das Einschreiten des Schöpfers und die Offenbarung seines Wesens. Weihnachten ist die Ankunft dessen, der Hoffnung bringt, über unsere Not und Schwachheit, und über diese, unsere Welt hinaus. 
Und deshalb ist Versöhnung möglich. Deshalb ist Frieden möglich.
Leider nicht – wie bei unserem Weihnachtsbaum – per Druckschalter. 


Dieser echte Friede muss wachsen.
Geben wir im Raum, und dem Ding bringt, dann wird es hell, jeden Tag mehr.

 Lasst uns Weihnachten feiern, weil es Hoffnung gibt.
Andreea = )


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Ein Friede, nicht von dieser Welt

,,Far be it from me to not believe, even when my eyes can't see."

Vor vielen Jahren habe ich mein Leben in Jesu Hände gelegt.  
Ich sagte: ,, ich vertraue dir" 
Ich dachte: ,,alles wird gut"
Und ich hatte Recht, auch, wenn Seine Wege oft nicht meiner Vorstellung entsprechen.
Aber ER ist immer vertrauenswürdig.
Er war es gestern, Er ist es heute, und er wird es auch morgen sein.
Deshalb werde ich meinen Glauben nicht wegwerfen, wenn es auch manchmal gewagt erscheint.

,,and this mountain that's in front of me, will be thrown into the midst of the sea."

Jesus hat versprochen, dass Berge vor unserem Glauben das Feld räumen werden, und ich habe schon einige weichen sehen. Natürlich keine  aus Felsgestein, aber sie schienen genauso unerschütterlich. Das macht mir Mut, für das, was sich mir so beharrlich in den Weg stellt, dass ich versucht bin aufzugeben.

,,through it all, through it all, my eyes are on you.."

Worauf ich meinen Blicke hefte, dahin zieht es mich. Richte ich meine Augen auf das Unmögliche, werde ich mich entmutigt geschlagen geben, auch, wenn die Lösung nur noch einen Schritt weiter auf mich wartet.
Richte ich meinen Blick jedoch auf Jesus, dann bekomme ich neuen Mut, selbst wenn die Nacht sich noch lange hinziehen wird.
Des Öfteren habe ich IHN nur aus einem Grund nicht gesehen, ER war viel näher als ich dachte...

,,through it all, through it all, my eyes are on you and it is well..., with me."

Eine Sache die ich im vergangenen Jahr in ganz neuer Tiefe gelernt habe, ist die unerschütterliche Tatsache, dass Gott FÜR mich ist. Immer.
Diese Wahrheit ist der einzige Beweggrund, meine Ängste und meine Vorstellungen vom Leben, auch zum wiederholten Male loszulassen.

,,Let go my soul and trust in him, the waves and wind still know his name".

...Ja. Loslassen ist nicht gerade meine Lieblingsherausforderung, im Gegenteil. Vermutlich bekomme ich deshalb so viel Gelegenheiten zum üben.
Ich würde so vieles, so gerne festhalten, auch Menschen die mir lieb und teuer geworden sind. Aber mein Herr fordert mich beständig auf, mein Herz zwar zu verschenken, aber diejenigen, die darin Platz genommen haben, auch wieder freizugeben.
Die Stürme die in meiner Seele losbrechen, wann immer dieser Moment gekommen ist, kann nur der EINE stillen, der, dem Wellen und Wind gehorchen, noch immer.

,,It is well, with my soul..."

Frieden und tiefe Freude, inmitten von Not und Schmerz,
das verheißt uns Gottes Wort, und ich bin jedesmal überwältigt wenn ich es erleben darf. Das ist ein Friede, der nicht von dieser Welt ist. 
Meine Seele wird still und Freude bricht sich Bahn, auch sie ist nicht 
mit meiner Vernunft zu fassen. 
(Text aus :It is well/ bethel music)

Welche Wahrheiten tragen dich durch die dunklen Täler ?

Andreea = )


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Donnerstag, 11. Dezember 2014

It is well...warum ich Lobpreis so liebe...

Let go my soul and trust in him, the waves and wind still know his name. It is well, it is well with my soul...

Lieder, vor allem Lobpreislieder, sind meine absolute Liebessprache, seit vielen, vielen Jahren. 
Lopreislieder, sind Worte -eine der hauptsächlichen Ausdrucksform meiner Zuneigung- Worte beschreiben was ich denke, fühle, glaube, hoffe.
 Sie beschreiben den Einen, den mein Herz mehr liebt als alles andere und wie Er mein Leben hält, führt und bereichert.
Lobpreislieder fassen in Worten zusammen, wofür ich dankbar bin und wofür ich leben will. 
Da haben andere der Wahrheit meines Herzens Ausdruck verliehen. 

Aber Lobpreislieder sind mehr als Worte. Sie kommen verpackt in Melodie. Musik ist ein Geschenk Gottes. Sie ist für mich wie ein Geigenbogen für meine Seele, sie bringt die Seiten meines Herzens zum schwingen und klingen.
So sind also Lobpreislieder für mich: gefühlte Worte.
 Kaum etwas anderes durchdringt meinen Verstand so leicht, und lässt mich sein was ich bin.
 Lobpreis ist – bitte vergebt mir meinen unpoetischen Vergleich- wie intravenöse Nahrung: Sie geht direkt ins Blut.
Aber-  und das macht es für mich so einzigartig – ich bleibe dabei nicht inaktiv, sondern klinke mich ein, und werde Teil derer, die mit mir unterwegs sind, zum Herzen dessen, der unsere Lieder und Leben inspiriert. Damit wird der Lobpreis selbst zum Instrument, und ich spiele es mit meinen ganzen Wesen.

Lieder die zu mir sprechen, begleiten mich über einen bestimmten Zeitraum. Sie tragen mich, meist durch Zeiten des Schmerzes. In Endlosschleife, lasse ich mich von solch einem Lied durchtränken, bis die wohltuende Wahrheit mich völlig durchwärmt hat. Erst dann, gehe ich weiter.

Wenn du also wissen willst was mich gerade beschäftigt, dann höre einfach genau hin, welches Lied ich gerade singe, immer und immer wieder...

Andreea = )

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Dienstag, 14. Oktober 2014

I hate goodbyes...

IMany people come and go. Only some leave their traces, like ornaments woven into the fabric of our life.


 We tend to often focus on the dark patterns, but I am very aware, of the beauty of the golden ones. 
Those people- from several weeks young to way ahead of me - who have come close enough to make their home in my heart, leave their precious traces, have impacted my way of thinking and living, shaped me, to be the person I am today.
 I love to ponder on the beauty and worth of such companions. Some have left their marks long ago and some just recently, and even though my heart seems to break, whenever we're heading for different directions, I choose to not protect my heart from pain, but I am determined to love, again.
In the past, I must admit, I have tried to protect my heart against the wrench,-and every now and then I'm very tempted to do it again-, it works, but not without the collateral damage of hardening my heart against it's original mission. 
It is painful to let go. 
It is unspeakably painful to see friends depart. 
But how terrible, to keep our heart from its original purpose. 
Hearts are meant to love. They are meant to love unconditionally and abundantly. Hearts are made, to bear up against the pain of goodbyes. 



How sorrowful to lose a friend, but how desolate to never be one. 
May I encourage you, to let go of your defense, open your heart and invite people in. They will redecorate it, paint the walls, rearrange the furniture, and as they depart, leave you enriched, with memories and stories to tell.

I hate goodbyes, but I love to be alive. 
Andreea =)

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