Montag, 22. Dezember 2014

Weihnachten

Weihnachten. 
Wir verbinden soviel mit diesem Fest. Kaum eine Zeit im Jahr weckt in uns so viele Erwartungen an Versöhnung, und Frieden. Es ist, als ob wir – trotz allem Trubel – doch ahnen, worum es bei diesem Fest wirklich geht. Und, vermutlich sind wir– trotz aller Romantik – verständig genug, um der Realität ins Auge zu sehen.
Diese Welt ist ein Ort der Freude, der Liebe und der Hoffnung, aber nicht nur das. Diese Welt ist auch ein Ort der Trauer, der Trennung und der Einsamkeit. Diese Tatsache schmerzt, und jeder von uns versucht – so gut er kann – seinen Beitrag dazu zu leisten, dass Licht in unsere Dunkelheit scheint.
Nichts von dem was wir tun ist umsonst, aber nichts von dem was wir tun ist genug.
Deshalb ist Weihnachten mehr. Weihnachten ist das Eingreifen eines Größeren, der klein wurde. Es ist das Erscheinen des Ewigen in diese vergängliche Welt. Es ist das Einschreiten des Schöpfers und die Offenbarung seines Wesens. Weihnachten ist die Ankunft dessen, der Hoffnung bringt, über unsere Not und Schwachheit, und über diese, unsere Welt hinaus. 
Und deshalb ist Versöhnung möglich. Deshalb ist Frieden möglich.
Leider nicht – wie bei unserem Weihnachtsbaum – per Druckschalter. 


Dieser echte Friede muss wachsen.
Geben wir im Raum, und dem Ding bringt, dann wird es hell, jeden Tag mehr.

 Lasst uns Weihnachten feiern, weil es Hoffnung gibt.
Andreea = )


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Ein Friede, nicht von dieser Welt

,,Far be it from me to not believe, even when my eyes can't see."

Vor vielen Jahren habe ich mein Leben in Jesu Hände gelegt.  
Ich sagte: ,, ich vertraue dir" 
Ich dachte: ,,alles wird gut"
Und ich hatte Recht, auch, wenn Seine Wege oft nicht meiner Vorstellung entsprechen.
Aber ER ist immer vertrauenswürdig.
Er war es gestern, Er ist es heute, und er wird es auch morgen sein.
Deshalb werde ich meinen Glauben nicht wegwerfen, wenn es auch manchmal gewagt erscheint.

,,and this mountain that's in front of me, will be thrown into the midst of the sea."

Jesus hat versprochen, dass Berge vor unserem Glauben das Feld räumen werden, und ich habe schon einige weichen sehen. Natürlich keine  aus Felsgestein, aber sie schienen genauso unerschütterlich. Das macht mir Mut, für das, was sich mir so beharrlich in den Weg stellt, dass ich versucht bin aufzugeben.

,,through it all, through it all, my eyes are on you.."

Worauf ich meinen Blicke hefte, dahin zieht es mich. Richte ich meine Augen auf das Unmögliche, werde ich mich entmutigt geschlagen geben, auch, wenn die Lösung nur noch einen Schritt weiter auf mich wartet.
Richte ich meinen Blick jedoch auf Jesus, dann bekomme ich neuen Mut, selbst wenn die Nacht sich noch lange hinziehen wird.
Des Öfteren habe ich IHN nur aus einem Grund nicht gesehen, ER war viel näher als ich dachte...

,,through it all, through it all, my eyes are on you and it is well..., with me."

Eine Sache die ich im vergangenen Jahr in ganz neuer Tiefe gelernt habe, ist die unerschütterliche Tatsache, dass Gott FÜR mich ist. Immer.
Diese Wahrheit ist der einzige Beweggrund, meine Ängste und meine Vorstellungen vom Leben, auch zum wiederholten Male loszulassen.

,,Let go my soul and trust in him, the waves and wind still know his name".

...Ja. Loslassen ist nicht gerade meine Lieblingsherausforderung, im Gegenteil. Vermutlich bekomme ich deshalb so viel Gelegenheiten zum üben.
Ich würde so vieles, so gerne festhalten, auch Menschen die mir lieb und teuer geworden sind. Aber mein Herr fordert mich beständig auf, mein Herz zwar zu verschenken, aber diejenigen, die darin Platz genommen haben, auch wieder freizugeben.
Die Stürme die in meiner Seele losbrechen, wann immer dieser Moment gekommen ist, kann nur der EINE stillen, der, dem Wellen und Wind gehorchen, noch immer.

,,It is well, with my soul..."

Frieden und tiefe Freude, inmitten von Not und Schmerz,
das verheißt uns Gottes Wort, und ich bin jedesmal überwältigt wenn ich es erleben darf. Das ist ein Friede, der nicht von dieser Welt ist. 
Meine Seele wird still und Freude bricht sich Bahn, auch sie ist nicht 
mit meiner Vernunft zu fassen. 
(Text aus :It is well/ bethel music)

Welche Wahrheiten tragen dich durch die dunklen Täler ?

Andreea = )


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Donnerstag, 11. Dezember 2014

It is well...warum ich Lobpreis so liebe...

Let go my soul and trust in him, the waves and wind still know his name. It is well, it is well with my soul...

Lieder, vor allem Lobpreislieder, sind meine absolute Liebessprache, seit vielen, vielen Jahren. 
Lopreislieder, sind Worte -eine der hauptsächlichen Ausdrucksform meiner Zuneigung- Worte beschreiben was ich denke, fühle, glaube, hoffe.
 Sie beschreiben den Einen, den mein Herz mehr liebt als alles andere und wie Er mein Leben hält, führt und bereichert.
Lobpreislieder fassen in Worten zusammen, wofür ich dankbar bin und wofür ich leben will. 
Da haben andere der Wahrheit meines Herzens Ausdruck verliehen. 

Aber Lobpreislieder sind mehr als Worte. Sie kommen verpackt in Melodie. Musik ist ein Geschenk Gottes. Sie ist für mich wie ein Geigenbogen für meine Seele, sie bringt die Seiten meines Herzens zum schwingen und klingen.
So sind also Lobpreislieder für mich: gefühlte Worte.
 Kaum etwas anderes durchdringt meinen Verstand so leicht, und lässt mich sein was ich bin.
 Lobpreis ist – bitte vergebt mir meinen unpoetischen Vergleich- wie intravenöse Nahrung: Sie geht direkt ins Blut.
Aber-  und das macht es für mich so einzigartig – ich bleibe dabei nicht inaktiv, sondern klinke mich ein, und werde Teil derer, die mit mir unterwegs sind, zum Herzen dessen, der unsere Lieder und Leben inspiriert. Damit wird der Lobpreis selbst zum Instrument, und ich spiele es mit meinen ganzen Wesen.

Lieder die zu mir sprechen, begleiten mich über einen bestimmten Zeitraum. Sie tragen mich, meist durch Zeiten des Schmerzes. In Endlosschleife, lasse ich mich von solch einem Lied durchtränken, bis die wohltuende Wahrheit mich völlig durchwärmt hat. Erst dann, gehe ich weiter.

Wenn du also wissen willst was mich gerade beschäftigt, dann höre einfach genau hin, welches Lied ich gerade singe, immer und immer wieder...

Andreea = )

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Dienstag, 14. Oktober 2014

I hate goodbyes...

IMany people come and go. Only some leave their traces, like ornaments woven into the fabric of our life.


 We tend to often focus on the dark patterns, but I am very aware, of the beauty of the golden ones. 
Those people- from several weeks young to way ahead of me - who have come close enough to make their home in my heart, leave their precious traces, have impacted my way of thinking and living, shaped me, to be the person I am today.
 I love to ponder on the beauty and worth of such companions. Some have left their marks long ago and some just recently, and even though my heart seems to break, whenever we're heading for different directions, I choose to not protect my heart from pain, but I am determined to love, again.
In the past, I must admit, I have tried to protect my heart against the wrench,-and every now and then I'm very tempted to do it again-, it works, but not without the collateral damage of hardening my heart against it's original mission. 
It is painful to let go. 
It is unspeakably painful to see friends depart. 
But how terrible, to keep our heart from its original purpose. 
Hearts are meant to love. They are meant to love unconditionally and abundantly. Hearts are made, to bear up against the pain of goodbyes. 



How sorrowful to lose a friend, but how desolate to never be one. 
May I encourage you, to let go of your defense, open your heart and invite people in. They will redecorate it, paint the walls, rearrange the furniture, and as they depart, leave you enriched, with memories and stories to tell.

I hate goodbyes, but I love to be alive. 
Andreea =)

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Sonntag, 7. September 2014

The perfect summer day - to me ;)

Let's gather up what I need to experience the perfect summer day: 
Sun, of course.
Coffee, totally.
Friends, inevitable.
Swimming in the river Rhine, basic.
BBQ and fire, yeah right !
Today has reconciled me with this years' summer.

Today has been the perfect summer day, to me.
Starting with the peace of the morning, with birds singing and the fresh breeze from the garden flavoring the air, as I connected with my beloved father in heaven.
After a short, but delicious breakfast: church !!! I missed it and I loved it! There is no place I'd rather be, on a Sunday morning :))
Lunch and coffee with such precious friends, that words fail to express..

Is there more? Yes indeed. Swimming in the river Rhine - actually a synonym to summer ;) - and an unexpected encounter. Perfect, and when this day seems to be unbeatable... BBQ and fire!


I am blessed and grateful. 
The only thing that could be added, would be sleeping beneath the stars with my beloved daughter Johanna, BUT here I am reminded that this summer is actually unworthy to be called summer... Our mattresses -the ones we keep outside for these occasions - got mouldy. 
Still...Thank GOD for this wonderful day.

Andreea = )



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Freitag, 22. August 2014

Blessed Community


Sitting here on my terrace, this little piece of paradise.
What a bliss. I truely love my life. I appreciate the many gifts my heavenly father is lavishly pouring on me. I often tend to take them for granted, but I am teachable.

This house we are living in, for example, is a huge blessing. I feel so very privileged for being able to welcome people from all over this world. Did Jesus say to go ..? The world seems to come to our home ;)
These last weeks were stunning. The people who have met around our dining table represent three continents. They come from New Zealand, Australia, El Salvador, USA, Poland, Switzerland and good old Germany. They travel the world and meet here. How precious. Their stories are unique and getting to know them, greatly enriches our life. 
Some come to stay- in our hearts at least.  

I am grateful, for I understand that people are supposed to be the most precious gift of all. A community of people who are willing to open their hearts and life to others, who encourage, inspire and support each other, is as close to the original plan as it gets.
In months and years to come I might discover how these connections were orchestrated by the Creator, composed to bless.

The quietness of this moment makes up for the activity of the last days. I love both; I need both.



Have you been among those who shared a moment of life with us? Then I give thanks to you and I pray, that you have been blessed also.
May we open our hearts and homes and be caught unawares, by the blessedness of fellowship.

Andreea = )



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Dienstag, 12. August 2014

Inspirierende Orte

Es gibt Menschen die mich ganz besonders inspirieren( wenn du das bist, weißt du es 😉) und es gibt solche Orte.
Bei den Menschen suche ich Gemeinschaft, an den Orten suche ich die Einsamkeit.

Ich liebe und brauche Beides, fast zu gleichen Teilen. 
In der Stille bekommen meine Gedanken und Gefühle den Raum den sie brauchen, um sich zu sammeln. Hier kann ich bewerten und ordnen. Lüge von Wahrheit unterscheiden, Träume von Hoffnung.
In der Stille fällt es mit auch leichter meine eigene Stimme  herauszuhören.
Diese Zeiten sind kostbare Momente der Besinnung auf das Wesentliche.
Hierbei entdecke ich auch, was mich beschäftigt, und warum.
Ich lerne mich besser kennen, und kann dann auch klarer zu dem stehen, was ich bin.
Oft bin ich selbst überrascht, und wiederholt überfordert. Ich erlebe diese Zeiten als überaus bereichernd. 
In diesen Momenten fällt es mir auch leichter mit meinem Schöpfer  zu connecten. Er hat zwar versprochen, dass seine Kinder seine Stimme hören, aber das gelingt mir in der Geschäftigkeit nicht so. Wenn ich aber Zeit habe, ruhig werde, dann scheint es leichter zu sein. Vielleicht wie bei einem Gewässer, das zur Ruhe kommt; der Sand setzt sich ab und und das Wasser wird klarer...



Ich staune, wie vielfältig sein Reden zu mir ist und bin immer wieder berührt darüber wie sehr er liebt.
Das, gibt mir die Kraft und die Freude, die ich so dringend brauche. So sitze ich also hier mit offenen Augen, offenen Ohren und einem offenem Herzen, und tanke auf. 
Darf ich dich ermutigen solche Orte für dich zu suchen? 

Menschen, die mich inspirieren, tun das durch das, WER sie sind. 
Auch ich will solch ein Mensch SEIN. 

Andreea = )


Was Bill Hybels dazu zu sagen hat ist äußerst inspirierend...:http://youtu.be/-xU9GR4H0WQ



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Mittwoch, 30. Juli 2014

Hoch die Gläser, ich trinke auf die Freundschaft.

Heute ist ,internationaler Tag der Freundschaft'. 
Meine erste Reaktion: ,,So ein Quatsch. Freundschaft ist ein Lebensstil oder Lebensziel, was soll denn so ein offizieller Tag bewirken?"
Beim Darübernachdenken aber, kommt Freude auf. Heute habe ich die offizielle, internationale Anordnung Freundschaft zu feiern. Da ich nicht alle die zusammenbringe, die mich in den vergangenen 46 Jahren mit ihrer Freundschaft beschenkt haben, bediene ich mich dann also meiner Liebessprache: der Worte.
Und Freundschaft ist ein starkes Wort.

Und Freund, ist Einer, der aus der Menge der Begegnungen herausragt.
Mit einem Freund, will ich Schönes erleben, reden, lachen, weinen, Kaffeetrinken,... aber das kostbarste an einem Freund ist nicht das, was man gemeinsam tut, sondern das, was man füreinander ist.
Das braucht Offenheit von beiden Seiten, den ehrlichen Wunsch nach Nähe, und Zeit; alles Dinge die heute teurer sind und seltener denn je.
Vielleicht ist das der Grund warum so viele von uns aufgegeben haben, dabei lohnt es sich!

Die Menschen, die ich meine Freunde nennen darf, haben mein Leben geprägt, tun es oft auch dann noch, wenn die Freundschaft
inaktiv geworden ist - und dafür gibt es 100 Gründe... -.
Deshalb Heute meinen hochoffiziellen Dank, an euch, die ihr mir euer Herz öffnet, mich tragt  und ertragt, mit mir lacht, mich tröstet, ermahnt und liebt.
Euch, die ihre Fingerabdrücke auf meiner Seele hinterlassen haben und die ich niemals vergessen werde. 
Ein guter Freund zu sein und ein besserer Freund zu werden ist mein Herzenswunsch.

Also, hoch die (Mineralwasser - ) Gläser, ich trinke auf die Freundschaft.

Andreea = )


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Sonntag, 27. Juli 2014

Leidenschaft zählt nicht die Stunden...

Bei unserem Picknick am See heute Mittag, begegnete uns ein Mann, der mit seiner ,Düsseldorf 2' unterwegs war. Stolz war er, und gerne bereit unsere Fragen zu beantworten. 
Er hatte sie eigenhändig nachgebaut, originalgetreu, die ,Düsseldorf 2'
ein Feuerlöschboot aus den 50ern.



Ich musste sofort daran denken was der Prediger heute Vormittag im Gottesdienst meinte: ,Leidenschaft oder Liebe zählt nicht die Stunden...'

Ich glaube wirklich, dass das, was wir aus Liebe tun, oder aus Leidenschaft uns mehr gibt, als es uns kostet, selbst dann, wenn es uns alles kostet.  ;)

Der gute, alte Paulus schrieb einmal an engagierte Christen: ,,Wenn ihr alles verschenkt was ihr habt und es nicht aus Liebe tut, ist es nichts wert." ( vereinfacht 1.Korintherbrief 13)
Harte Worte!
Nichts wert ?!?

Was kann schlimmer sein, als alles zu geben, und dann ist es nichts wert...

Welche Dinge tue ich, und zähle dabei die Stunden, die Arbeit, den Gegenwert in barer Münze und sehe nicht das Geschenk, die Gelegenheit, das Vorrecht.
Warum tue ich, was ich tue?

Ein echtes Privileg vom Älterwerden scheint mir die abnehmende Kraft. 
Ich muss mich heute viel mehr fokussieren, kann -und will - nicht mehr auf allen Hochzeiten tanzen, nicht mehr die ganze Welt retten.
Ich muss mich beschränken.
Aber ich erlebe gerade darin oft die größte Freude.
Ich will tun, was ich tue, aus Liebe und mit Leidenschaft. Mit dieser Haltung erscheint mir vieles als
Vergnügen, was eigentlich Arbeit ist, allerdings käme ich niemals auf die Idee ein Boot zu bauen :)

,Kirche ist kein Gebäude sondern eine Herzensangelegenheit.'
 Das habe ich heute morgen mitgenommen und es hat mich ermutigt meinen Weg weiterzugehen. Leidenschaftlich zu lieben kostet mich manchmal alles, aber wenn ich es nicht tue, bin ich nicht lebendig.

Morgen ist ein neuer Tag voller Gelegenheiten, auch für dich.

Andreea = )


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Freitag, 25. Juli 2014

Facebook and the real me( englisch Version)


When people look at my life on Facebook they see only part of it.
When they read my posts on praise, they might not know that my praise is a decision to focus on the promise that God is in control...

When they read about my gratefulness, they might not know, that I have decided, long ago, to turn my eyes to the good in my life, and trust God, to deal with all the other stuff...

When they see the photos of community, they don't know about all these hours in solitude...

And when they see my happy face, they tend to forget,that I might have just wiped away my many tears...

Facebook is the real me, but it is just part if it, because in my weakest moments I don't need the world to see, but I need my friends to pray and care.


Andreea = )


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Wer bin ich? Facebook und ich…

Was Menschen auf meiner Facebook Seite sehen, das bin ich, aber nicht das ganze Bild.
Zeilen eines Lobpreis Songs sind fast immer Ausdruck meiner Entscheidung, Gottes Verheißung zu glauben, und nicht an meinen Umständen zu verzweifeln...

Dankbar bin ich, weil ich mich vor Jahren dazu entschieden habe auf das Gute zu sehen und den Schmerz und das Unverständliche Gott anzuvertrauen, der mir versprochen hat, dass er sich um mich kümmert...

Gemeinschaft ist ein wichtiger Teil meines Lebens, aber längst nicht der größte ... und wo ihr mein fröhliches Gesicht seht, könnte es sehr gut sein, dass die Seiten meines Tagebuchs noch nicht ganz getrocknet sind,- da wo meine Tränen die geschriebenen Worte unleserlich gemacht haben -...

Facebook... das ist durchaus die wahre Andrea, aber nur ein Teil davon, denn in meinen schwächsten Momenten, suche ich nicht die Aufmerksamkeit der Welt, sondern die Gebete und die Aufmerksamkeit meiner Freunde.

Andreea = )




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Freitag, 18. Juli 2014

Die - polnische - Hochzeit meines Sohnes


In vielerlei Hinsicht war diese Hochzeit einzigartig. Mein eigener Sohn war der Bräutigam. Ein ganz spezielles Erlebnis, wie er da so steht, im besten Anzug, sich verstohlen eine Träne aus dem Auge wischt und seiner atemberaubend schönen Braut seine Liebe und Treue verspricht.
Außerdem war es meine erste polnische Hochzeit, ebenfalls ein ganz spezielles Erlebnis.
Die Vorfeier am Freitag haben wir leider verpasst da unser Zug nach 15 Stunden Fahrt, erst gegen 23:00 Uhr in Danzig ankam. Aber am nächsten Tag geht es gut ausgeschlafen los.
Was mir gleich zu Beginn ins Auge springt, ist nicht die schöne Tischdeko in dem wirklich charmanten Hotel am Strand von Danzig, sondern die kleinen Gläschen, die sich stolz neben Wasser und Weinglas eingereiht haben. Klein, aber Oho, wie sich im Laufe der nächsten zwei Tage noch herausstellen wird.
Alle geladenen Gäste treffen sich, stattlich und herausgeputzt, in der hellen Kirche, in der die katholische Trauzeremonie stattfinden wird. Alles in Polnisch selbstverständlich. Was ich trotz Sprachbarriere verstehe und was mich tief berührt, ist, dass meine Schwiegertochter – ja, jetzt ist es soweit -meinen Sohn liebt. Ihre Stimme ist klar, trotz des deutlichen Zitterns, als sie auch ihm, zuerst in ihrer Muttersprache und dann auch auf Deutsch, ihre Liebe verspricht. Sie sehen beide sehr glücklich aus, und ich tue, was von einer Bräutigams Mutter erwartet wird.
Wie ich meinen geliebten Ehegatten um ein Tempo bitten möchte, sehe ich, dass auch er seinen Gefühlen Raum gibt. Wie schön.
Nach der wirklich feierlichen Zeremonie geht es zurück ins Hotel.
Traditionelle Rituale wechseln sich ab mit ausgelassenem Tanz und köstlichem Essen. Ich staune mit welcher Leidenschaft getanzt wird. Keiner bleibt außen vor, keiner kann oder will sich drücken. Es wird getanzt, getanzt, getanzt. Walzer, Evergreens, Modernes, Disco, Polonaise,… es gibt nur eine Regel: es soll Spaß machen. Und das tut es. Ich sehe so manch einen zum ersten Mal tanzen.
;)
Die kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnen zudem den Gaumen und das kleine Gläschen darf nach Belieben nachgefüllt werden, denn viel passt da ja sowieso nicht rein…
Um 0:00 Uhr geht es dann erst richtig los. Da wird der Schleier geworfen, es folgen Spiele und Reden, und der offizielle Tanz des Paares mit den Eltern. Um 1:00 Uhr dann, flambiertes Wildschwein, für jeden, der noch Appetit hat. Nachdem gegen halb Zwei, unter großem Tamtam, die Hochzeitstorte angeschnitten wird - von der ich selbstverständlich koste- schleichen wir uns in unsere Zimmer. Erschöpft, satt und glücklich.
Am folgenden Tag, werden dann noch die Reste verzehrt, es ist schließlich noch Wodka da ( oder sollte ich überraschender Weise sagen  ) Freunde und die engste Familie, feiern noch bis in den Abend weiter. Wir sind überwältigt und dankbar. Ein wirklich schönes Fest. Und so haben wir nun also Familie in Polen, wer hätte das gedacht. Ich freue mich und sage:
, Prost auf das junge Paar!'


Andreea  = )


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Mittwoch, 16. Juli 2014

Die - polnische - Hochzeit meines Sohnes


In vielerlei Hinsicht war diese Hochzeit einzigartig. Mein eigener Sohn war der Bräutigam. Ein ganz spezielles Erlebnis, wie er da so steht, im besten Anzug, sich verstohlen eine Träne aus dem Auge wischt und seiner atemberaubend schönen Braut seine Liebe und Treue verspricht.
Außerdem war es meine erste polnische Hochzeit, ebenfalls ein ganz spezielles Erlebnis.
Die Vorfeier am Freitag haben wir leider verpasst da unser Zug nach 15 Stunden Fahrt, erst gegen 23:00 Uhr in Danzig ankam. Aber am nächsten Tag geht es gut ausgeschlafen los.
Was mir gleich zu Beginn ins Auge springt, ist nicht die schöne Tischdeko in dem wirklich charmanten Hotel am Strand von Danzig, sondern die kleinen Gläschen, die sich stolz neben Wasser und Weinglas eingereiht haben. Klein, aber Oho, wie sich im Laufe der nächsten zwei Tage noch herausstellen wird.
Alle geladenen Gäste treffen sich, stattlich und herausgeputzt, in der hellen Kirche, in der die katholische Trauzeremonie stattfinden wird. Alles in Polnisch selbstverständlich. Was ich trotz Sprachbarriere verstehe und was mich tief berührt, ist, dass meine Schwiegertochter – ja, jetzt ist es soweit -meinen Sohn liebt. Ihre Stimme ist klar, trotz des deutlichen Zitterns, als sie auch ihm, zuerst in ihrer Muttersprache und dann auch auf Deutsch, ihre Liebe verspricht. Sie sehen beide sehr glücklich aus, und ich tue, was von einer Bräutigams Mutter erwartet wird.
Wie ich meinen geliebten Ehegatten um ein Tempo bitten möchte, sehe ich, dass auch er seinen Gefühlen Raum gibt. Wie schön.
Nach der wirklich feierlichen Zeremonie geht es zurück ins Hotel.
Traditionelle Rituale wechseln sich ab mit ausgelassenem Tanz und köstlichem Essen. Ich staune mit welcher Leidenschaft getanzt wird. Keiner bleibt außen vor, keiner kann oder will sich drücken. Es wird getanzt, getanzt, getanzt. Walzer, Evergreens, Modernes, Disco, Polonaise,… es gibt nur eine Regel: es soll Spaß machen. Und das tut es. Ich sehe so manch einen zum ersten Mal tanzen.
;)
Die kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnen zudem den Gaumen und das kleine Gläschen darf nach Belieben nachgefüllt werden, denn viel passt da ja sowieso nicht rein…
Um 0:00 Uhr geht es dann erst richtig los. Da wird der Schleier geworfen, es folgen Spiele und Reden, und der offizielle Tanz des Paares mit den Eltern. Um 1:00 Uhr dann, flambiertes Wildschwein, für jeden, der noch Appetit hat. Nachdem gegen halb Zwei, unter großem Tamtam, die Hochzeitstorte angeschnitten wird - von der ich selbstverständlich koste- schleichen wir uns in unsere Zimmer. Erschöpft, satt und glücklich.
Am folgenden Tag, werden dann noch die Reste verzehrt, es ist schließlich noch Wodka da ( oder sollte ich überraschender Weise sagen  ) Freunde und die engste Familie, feiern noch bis in den Abend weiter. Wir sind überwältigt und dankbar. Ein wirklich schönes Fest. Und so haben wir nun also Familie in Polen, wer hätte das gedacht. Ich freue mich und sage:
, Prost auf das junge Paar!'


Andreea  = )

Sonntag, 13. Juli 2014

Siehe es ist sehr gut.

Möven die in den blutroten Sonnenuntergang fliegen während die friedlichen Wellen sich in niemals enden wollenden Wogen, an den warmen Sandstrand wälzen;

 

kleine Mädchen mit geflochtenen Zöpfen und bunten Schwimmflügeln,  die sich kichernd in die Fluten werfen; ein Brautigam der seiner geschmückten Braut, mit Tränen in den Augen, ewige Liebe verspricht , diesmal mein eigener Sohn =D; 


Musik die Fremde im ausgelassenen Tanz eint; Schwestern die sich nach langer Trennung lachend aneinander freuen...


das sind wohl ein paar dieser Momente, in denen der Schöpfer sich daran erinnert, was er damals dachte, als er sein Meisterwerk zum ersten mal begutachtete:
 ,,Siehe es ist sehr gut."

Staunend und dankbar sitze ich hier in Danzig am Strand im Sand und kann ihn gut verstehen. 
Diese Erde ist -trotz allen Schmerzes und Verlustes - ein Ort der Schönheit und der Liebe und des Schöpfers Schmunzeln scheint mir so real, dass er mich auch gleich damit ansteckt :)

🎶,It is well with my soul' 🎶diese Zeilen begleiten mich seit Wochen und bereitwillig stimme ich auch hier mit ein.
Das waren gute Tage, und so ruhig wie das Meer heute, ist auch meine Seele geworden. Ich weiß mich gehalten vom Schöpfer dieser herrlichen Welt. 
,,Danke" an alle, die mich ermutigt und getragen haben, so dass ich aus tiefstem Herzen mitsingen kann.

Unwirklich groß geht der Mond über dem Hafen auf, und es ist als wolle auch er mich daran erinnern dass wir Menschen Teil eines größeren Stücks sind.

 

Dankbar, den Regisseur, meinen geliebten Vater und Freund nennen zu dürfen schüttle ich voller Entschlossenheit den feinen Sand aus meinen Kleidern und gehe zurück ins Hotel. Mein Leben ist im guten Händen, das deine auch. 

Andreea =)

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Mittwoch, 25. Juni 2014

Richtet eure Gedanken ganz auf die Dinge die wahr und achtenswert, gerecht rein und unanstößig sind...

Ich sitze am Rheinufer und  genieße die Ruhe, die wohltuende Schönheit, die unaufdringliche Wärme und das gutmütige Plätschern des Wassers. Frieden.

 

Auch meine Seele kommt hier zur Ruhe.
,,Richtet eure Gedanken ganz auf die Dinge, die wahr und achtenswert, gerecht, rein und unanstößig sind und allgemeine Zustimmung verdienen; beschäftigt euch mit dem, was vorbildlich ist und zu Recht gelobt wird." 
Mit diesen herausfordernden Worten aus dem Philipperbrief Kapitel 4, habe ich meinen Tag begonnen. In Momenten wie diesen, ist das meine leichteste Übung ☺️
Diese paar Tage, im Hüsli von Freunden, allein mit meinem Vater im Himmel, ist wie ein Wellness-Bad für meine Seele. In der Abgeschiedenheit nehme ich mein Leben anders war. In der Stille höre ich mein Herz deutlicher und es scheint, als seien alle meine Sinne noch feiner eingestellt als sonst. Mir ist fast, als hörte ich mein Herz atmen. Hier ist nichts was mich ablenkt von dem, den meine Seele liebt. Nachzudenken über Ihn, mich zu vergraben sein Wort, anzubeten, auszuruhen in Seiner Liebe, intime Gespräche mit ihm zu führen und gute Bücher zu lesen, was will ich mehr?!




Doch so sehr ich das Jetzt genieße, sehr freue ich mich wieder auf Gemeinschaft mit den Menschen dich liebe. Das Hier, kann nur ein Auftanken sein, für mein eigentliches Leben. 
Es macht mich glücklich, wenn im Alltag die Türglocke ihrer Aufgabe fleißig nachkommt,- oder die Haustüre am besten gleich offenstehen bleibt -,  wenn Lachen und Reden die Räume erfüllt, die Teller klappern und die Spülmaschine heißläuft.
Manchmal aber, wenn ich den anhaltenden Kampf gegen die Unordnung fast aufgeben möchte, dann werden die Worte des guten alten Paulus zu einer Kraftquelle.
Für diese Tage sind sie geschrieben, und ich darf erleben wie ich auch in der Geschäftigkeit und der Aufregung meines ganz normalen Lebens, Frieden finden kann, wenn ich den Rat meines Vaters im Himmel ernst nehme.
Mögest auch Du innehalten, wo auch immer Du gerade bist, und über Gutes nachsinnen.

Andreea = )


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Montag, 23. Juni 2014

Ich will nicht verpassen die Lebenden zu lieben.

Auf dem Steinboden der kleinen, freundlichen  Friedhofs-Kappelle lief ein Käfer. Die Trauer der Anwesenden war ihm überhaupt nicht bewusst. Er verfolgte ungestört seinen Weg und lief gemächlich vom blumengeschmückten Altar, quer durch den Raum...
 
Ich bin mir nicht sicher ob er auch von anderen bemerkt wurde, aber ich weiß bestimmt, dass er selbst von dem traurigen Event zu dem wir uns dort versammelt hatten keinerlei Notiz nahm. Der Schmerz der Verwandten, das Unverständnis der Freunde, die Worte der Prediger- die Hoffnung wecken sollten- und nicht einmal die Musik beeinflussten seinen Kurs.
Ich sass da, beobachtete ihn und musste unwillkürlich darüber nachdenken, dass sich das größte Drama dieser Weltgeschichte, für uns Menschen, weitgehend unerkannt abspielte. Dort war es der Himmel selbst, der weinte und die Erde bebte, und es zerriss nicht nur das Herz des himmlischen Vaters. Auch diejenigen, die Zeugen dieses Geschehens waren, verstanden nicht das Ausmaß des Leidens und erahnten nicht, dass eine neue Hoffnung - nur drei Tage später-  die Geschichte des Menschen für immer verändern würde.

Wir Menschen wissen, dass wir sterben werden, aber die meiste Zeit versuchen wir doch uns von dieser Tatsache abzulenken. Wir laufen geschäftig hin und her und hoffen dabei dass wir vor dem Unvermeidlichen verschont bleiben. Diese vergangene Woche hat uns daran erinnert, dass das eine Täuschung ist.
Aber wie können wir leben, wenn wir den Tod vor Augen haben?


Als Jesus starb, zerriss auch der Vorhang im Tempel. Das war keine nebensächliche Information, sondern das Symbol für das, was sein Tod für uns Menschen errungen hatte: freien Zugang zum heiligen Gott. Der Preis für die Schuld die uns trennte, war bezahlt worden. 
In dieser Gewissheit starb auch meine liebe Bekannte vor wenigen Tagen. Sie wusste, dass der Tod nicht das Ende ist, sondern ein offener Vorhang in eine andere Welt. Sie liebte den, der diesen Weg freigemacht hatte. Das ist wirklich Trost der den Schmerz-schlussendlich - überwindet.

...als der Käfer unter den Stühlen in der ersten Reihe verschwand, legte ich voller Dankbarkeit meine Hand in die meines geliebten Mannes neben mir. Ich lebe, und ich will nicht verpassen die Lebenden zu lieben.

Andreea = )


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Samstag, 21. Juni 2014

Bitte verlassen Sie diesen Ort so, wie Sie ihn vorgefunden haben.

Ich schaue auf meine Katalpe, die Blütezeit ist vorbei. 
Schade, denke ich, das sah so prachtvoll aus. Auch in meinem Leben gehen immer wieder Phasen zu Ende, die ich lieber festhalten würde, Blütezeiten. 
Gerade als ich darüber trauern möchte, streift mich ein Gedanke, so sanft, wie die zarte Brise hier auf meiner Terrasse. Das Ziel ist nicht Blüte sondern Frucht. Blühen ist ein Schritt dorthin, zugegeben, nicht unwichtig, aber nur ein Schritt. Die Blüten ziehen die Aufmerksamkeit der fleißigen Bienen auf sich – nicht nur meine – und durch das Bestäuben , kann sich dann Frucht entwickeln. Wie wir alle wissen, trägt die Frucht dann den Samen, wird dieser ausgesät, kann der Baum sich vermehren.
(Zwei, meiner drei Ableger, haben dieses Jahr zum ersten Mal geblüht 🌿)

Ist es nicht so, dass auch die Bestimmung meines Lebens Frucht ist? 
  Ach, wie sehne ich mich danach, nicht nur Spuren zu hinterlassen, die der Wind des Lebens bald wieder verweht, sondern Saat, die aufgeht, wächst und neues Leben schafft.
Unter den Abschiedsworten Jesu an seine Freunde ist auch diese Zusage zu finden, sie bringt eine Saite meiner Seele zum Klingen, die sich danach ausstreckt über das hinaus zu sehen was ich ,mein Leben' nenne.
Er sagte:,, Ich habe euch dazu bestimmt, zu gehen und Frucht zu tragen, Frucht die bleibt."Johannes 15,16.

Auf manchen Toiletten findet sich der Spruch:,, Bitte verlassen Sie diesen Ort so, wie sie ihn vorgefunden haben." Das ist oft kein erstrebenswertes Ziel.😟
Ich persönlich habe mein Ziel höher gesteckt:,, Bitte verlasse diese Erde so, wie du sie vorzufinden wünscht."
Nein, das gelingt mir nicht immer, aber ich bin entschieden, nicht aufzugeben. Ich möchte die Menschen in meiner Welt wertschätzen, ermutigen, freisetzen und unterstützen. Oder einfacher gesagt: lieben.
Das hab ich schon erwähnt?!
Gut. Ich bete, dass es nicht bei Worten bleibt -oder Blüten – sondern echte Frucht trägt. Und wie gut, dass mein Gott selbst, mir dabei hilft.
 Versonnen betrachte ich den prachtvollen Baum. Seiner Größe nach, muss er 60-70 Jahre alt sein.
Ich weiß leider nicht wer ihn damals gepflanzt hat, aber ganz offensichtlich hatte er dasselbe Ziel vor Augen.

Mögen wir, auch heute, daran denken, dass unser Leben weiterreicht als wir ahnen…

Herzlichst Andreea = )


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Mittwoch, 18. Juni 2014

“Man kann sich nicht aussuchen, ob man verletzt wird auf dieser Welt, aber man kann ein bisschen mitbestimmen, von wem.” (John Green)

 Diese Worte, sind das, was ich vom heutigen Kinoerlebnis mitnehme.
Eine Liebesgeschichte.
Eine Geschichte dessen, was wirklich zählt. 
Eine Geschichte davon, was unser Leben lebenswert macht, selbst, wenn wir uns unserer Sterblichkeit bewusst sind. 
Manchmal ist uns der Tod näher, - gedanklich meine ich - meistens aber nicht. Heute bin ich gleich mehrmals damit konfrontiert worden.

Die Bibel sagt, dass es weise macht, zu wissen, dass wir nicht für immer auf dieser Erde leben werden. Aber was bedeutet das denn für mich?
 
Ich wünsche mir, dass mein Leben Spuren hinterlässt - auch das ein Gedanke den der Film aufgreift - wünsche mir, dass mein Leben Segen ist. Also investiere ich in das, was meiner Meinung nach das Wichtigste ist: Beziehungen.
 
Ich habe mich dazu entschlossen, mein Herz nicht mehr zu schützen, aus - der durchaus berechtigten - Angst verletzt zu werden. Verletzt, durch Ablehnung, Abschied oder Anderes, ob das nun mit A anfängt oder nicht ;) . Ich habe mehr als das beschlossen: Ich werde lieben, Menschen mein Herz sehen und spüren lassen, mich verletzlich machen, weil ich erlebe, dass geliebte Menschen mein Leben reicher machen, die Furcht vor Verlust dagegen, isoliert.

Nein, ich kann mich nicht davor schützen verletzt zu werden, aber nur ein lebendiges Herz spürt Schmerz, und wie mein Vater im Himmel mir einmal zuflüsterte: Ein weiches Herz kann nicht zerbrechen.

Das war ein schöner Film, das war ein schöner Tag. Dank denjenigen von euch, die sich von mir lieben lassen.

Andreea = )


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Dienstag, 17. Juni 2014

Wie die Zeiten sich doch ändern...

Wie die Zeiten sich doch ändern, und wir uns mit ihnen.
An jeder Hochzeit, an der ich je war, waren die Eltern des Bräutigams die Alten, zumindest aber, die ältere Generation.
Das änderte sich am vergangenen Samstag. Wie ich da so sitze und beobachte, wie die stolzen Eltern des schmucken Bräutigams ihre Worte an das junge Paar und die in Dirndl und Lederhosen geschmückte Hochzeitsgesellschaft richten, fällt mir plötzlich auf, dass das meine Generation ist. Genau genommen, werde ich in weniger als einem Monat selbst dort stehen, und mich (mit dem nicht allzu schmeichelhaften Titel) ,Schwiegermutter' nennen dürfen. Puh, das ist eine neue Perspektive.
Der Gedanke daran erheitert mich, aber nicht nur...
Unmerklich gleiten wir von einer Lebensphase in die andere. Meine eigene Hochzeit scheint noch gar nicht so lange zurückzuliegen – was sind schon 22 Jahre – die Kinder, eben noch klein, überragen mich mittlerweile – fast – alle und nicht nur an Körpergröße. Die Lebensjahre, Erinnerungen und Erfahrungen – gute und schwere – scharen sich zusammen und rangeln darum wer mich nun am meisten geprägt hat, wer mich zu der Frau hat werden lassen, die ich heute bin.
Eigentlich schön, dass die Veränderungen nicht so abrupt passieren wie der Wechsel von Tagen, Wochen oder Monaten. Es ist eher so wie die Jahreszeiten, schleichend einerseits und doch ist es dann ganz plötzlich Sommer; oder Weihnachten ;)
Da bin ich nun also, bald, die Mutter des Bräutigams, quasi wie aus heiterem Himmel, dabei weiß ich das schon eine ganze Weile. Doch der längste Weg ist bekanntlich der vom Kopf zum Herzen. Ja es ist Fakt. Ich werde mich nicht nur daran gewöhnen, ich werde auch Neues entdecken an mir und an anderen, und ehe ich's mich versehe, schaue ich -so Gott will- in die Augen meiner Kinder und höre sie sagen: ,,Komm Oma..."dieser Gedanke entlockt mir der Tat, ein herzliches Lachen.

Mögest auch du Frieden haben, an der Jahreszeit deines Lebens.

Andreea = )

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Freitag, 6. Juni 2014

Meine Katalpe blüht...

Meine Katalpe blüht.
Dieser Satz ist pure Untertreibung.
Ein wahrer Blütenregen, quillt hervor, jeden Tag hunderte mehr.
Dabei ist jede einzelne ein Wunder.


 Ich freue mich daran und staune.
Mir scheint, Gott flüstert mir ins Ohr und sagt: Ich freue mich an der Schönheit und ich mache davon so viel ich möchte.

,,Deine Gnade genügt,'' ist einer der Sätze aus Gottes Wort, der mir besonders viel bedeutet, aber mit Blick auf ,meine' Katalpe bekommt  der Begriff ,,genügt" ein ganz anderes Gewicht. Wieviel ist denn genug? 
Im Alltag, oft so viel, 
dass es ausreicht...und bei Gott?
Wie oft erlebe ich dass er überschwänglich gibt, überfließend, - danke Könu für das Bild vom überlaufenden Becher Wein - überreichlich. 
Da fallen mir einige Bibelverse ein die genau das bezeugen: 
Psalm 23: Du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, mein Becher fließt über.
Psalm 139 : Deine Gedanken, o Gott! Wie gewaltig sind ihre Summen!
 Wollte ich sie zählen, so sind sie zahlreicher als der Sand.
Matthäus 13:8
Anderes aber fiel auf die gute Erde und gab Frucht:das eine hundert-, das andere sechzig-, das andere dreißig [fach].
Oder Lukas 6,38:
Gebt, und es wird euch gegeben werden:ein gutes, gedrücktes und gerütteltes und überlaufendes Maß ...
Gott gibt gerne, auch seine Gnade. SEIN Genug, ist mehr als genug! 
Welch kostbare Erfahrung.

Mein Blick schweift wieder zum Baum, der majestätisch vor mir aufragt. Kaskaden von Blüten.

Sie dauern nur ein paar Tage und doch ist jede einzelne ein Kunstwerk.
Ich diene einem wohlmeinendem, Gott, das erkenne ich nicht nur an der Natur, aber wenn er schon da seine Großherzigkeit zeigt, wie viel mehr darf ich seinen Worten Glauben schenken: ,,Seid ihr nicht viel wertvoller als sie?''
Auch gerade in Zeiten, in denen mein Herz schwer ist...

Ich freue mich an den Blüten und ich freue mich an meinem Gott und seiner Entschiedenheit mein Leben zu segnen.
Mögen wir mit offenen Augen durch unser Leben gehen und seine Großzügigkeit sehen.

Andreea = )


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