Sonntag, 24. März 2013

Alleine unterwegs ...?

Ich bin unterwegs, aber nicht allein.
Manchmal fühlt es sich so an, aber wir sind mit Menschen verbunden und unsere Leben sind miteinander verwoben.
Es ist immer wieder überraschend festzustellen, welche Menschen mich besonders prägen. Auch auf dieser Reise habe ich das erleben dürfen . Unser liebender Vater im Himmel weiß was wir brauchen. 
Was meine Freude immer wieder vollkommen macht ist ,wenn ich das was ich erlebe, teilen darf. 
Heute bin ich noch ein letztes mal in Auckland unterwegs. Diese Stadt ist nicht mehr fremd, und einzelne Orte sind bereits mit kostbaren Erinnerungen verbunden. Erinnerungen, die nicht nur zu meiner Geschichte gehören werden.
Ich werde Neuseeland morgen verlassen, aber dieser Ort wird in meinem Leben einen besonderen Platz behalten wie auch die , die mich auf dieser Reise begleitet haben. 
Ich bin dankbar, auch wenn mir die Tränen den Blick verschleiern.( auch sie haben mich auf dieser Reise begleitet ;) 
 Ich bin dankbar für das was ich mitnehmen darf, dankbar für das was ich gelernt habe zu sein, dankbar mich geliebt zu wissen.
Das Akku meines iphones ist fast leer, aber das Akku meines Herzens voll aufgeladen. 

Andreea=)

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Samstag, 23. März 2013

Am Dienstag geht's nach Hause .

Manchmal erlebe ich so viel , dass ich es gar noch nicht weitergeben kann. Du meinst es gut mit mir, immer noch besser als ich es erwarte.

Bin mittlerweile für ein paar Tage in Wellington .Richtig: David besuchen. Ein guter Grund mehr, hierher zu kommen.
Auckland hat mir gut gefallen, eine charmante Stadt.
Wellington ist anders.charmant ja und dazu irgendwie kultiger und kreativer.
Gestern und heute Sightseeing im Dauerlauf . Ich glaube ich habe fast alles gesehen was man in ein einhalb Tagen sehen kann, außerdem habe ich indisch gekocht, ein Rugbyspiel  gesehen ,bin  im Wald der Elben gewandelt und habe den besten Kaffee meines Lebens getrunken- ohne Zucker wohlbemerkt.
Ich habe aufgehört die Cafés zu zählen in die Markus mich bereits geschleppt hat, das alleine wäre Stoff genug einen Blogg zu füllen.
Und erstaunlich wie unterschiedlich ein flat white auch im Land der Kaffeezeremonie schmecken kann.
Freue mich auf Equippers Church morgen früh. Dabei werden wir den Worship Marathon des Tages anführen , das ist ein schöner Gedanke der mich schon letzten Sonntag begeistert hat.
Das Programm für morgen Nachmittag steht bereits fest und am Abend: Barbecue. Dann fliegen wir zurück nach Auckland, und am Dienstag bin  ich schon wieder auf dem Weg nach Hause.
Was mache ich mit all dem Erlebten? 
Ich will nicht einfach zur Tagesordnung übergehen.
Ich will das Erfahrene in meinem Alltag wiederfinden, es soll Teil von mir bleiben, denn ich glaube dass es mich verändert. Kein weltbewegender Wandel aber ein weiterer Schritt dahin, die zu lieben die mein Schöpfer gemeint hat.
Andreea=)

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Dienstag, 19. März 2013

Ich bin unterwegs.

Was für ein langer , schöner Tag . Stadt, Strand , Wald , Schiff fahren, wandern, Bus fahren, reden, hören, nachdenken, Kaffee trinken, Kaffee machen...
So viele Menschen haben meinen Weg heute gekreuzt und einige wenige  nur, werden Spuren hinterlassen. 
Diese Stadt hat mir auch an diesem Tag neue Gesichter offenbart, unter anderem : atemberaubend schöne Ausblicke auf das Meer, von nahem und von Fern und ich wünschte ich könnte sie festhalten, diese Eindrücke .

Jetzt fahre ich mit dem Bus durch die dunkel gewordene Stadt,  die Lichter der vielen Reklameschilder scheinen an mir vorbei zu hasten.
Die Musik in meinen Ohren nimmt mich an der Hand und entführt mich in die Gegenwart dessen, der all das erschaffen hat, mein Herz kommt zur Ruhe.
Ich fürchte ich habe noch nicht mal angefangen zu ergreifen wie groß und herrlich dieser EINE ist. - Aber ich weiß dass mein Leben in seiner Hand geborgen ist und das ist doch schon mal was. 

Habe noch ein sehr nettes Gespräch mit dem Busfahrer ,denn  als der Bus an der Endstation hält war ich schon viel zu weit gefahren... ;)
Ich bin halt unterwegs.

Andreea=)


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Montag, 18. März 2013

Was Städte und Menschen gemeinsam haben...

Was haben Städte und Menschen gemeinsam? 
Es gibt viel zu erforschen und zu entdecken.
Dabei ist es ein Abenteuer bei dem man so manchen Umweg für eine Abkürzung hält, aber auch Überraschungen in der anderen Richtung erlebt. Eine neue Stadt zu entdecken ist eine spannende Erfahrung, die nur davon getoppt wird, in der vertrauten , Neues wahrzunehmen.
Mit  Menschen erlebe ich es ähnlich aufregend. Mich auf neue Bekanntschaften einzulassen ist eins, Bekannte kennen zu lernen ist etwas ganz anderes. Auch hier bringt mich eine Sackgasse manchmal ans Ziel, oder es erwartet mich hinter der nächsten Biegung eine Aussicht die mein Herz höher schlagen lässt. Auf den Weg machen muss ich mich zu beiden Wagnissen,und natürlich sind Menschen vielschichtiger als Städte. Außerdem sind Menschen diejenigen, die unser Leben bereichern, durch die Begegnungen mit ihnen wachsen auch wir.Städte  - ob gross oder klein- schaffen nur den Rahmen dafür.
Wir wollen heute Waiheke Island erkunden und ich freue mich darauf, fast so sehr,wie auf die Reise zu den Herzen der Menschen, die mich dahin begleiten werden, denn bald werde ich Neuseeland hinter mir lassen, aber die Menschen, und das was sie in meinem Leben bewirken,
nehme ich mit nach Hause ( bald).
Viel Mut beim Erkunden wünscht euch.

Andreea=)

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Vom Leben...

Museen sind mysteriöse Orte. Sie versuchen uns Geschichten zu erzählen von Menschen,
die vor uns auf diesem Planeten gelebt haben. Menschen.Echte Menschen wie du und ich,
Menschen mit Vergangenheit, Träumen, Herausforderungen und Versagen. Menschen.
Es bewegt mich. Vergangene Zeiten, vergangene Leben. Vielleicht ein Foto, eine Tasse, ein Möbel oder ein Kleidungsstück das daran erinnert, mehr nicht.
Ich frage mich dabei wer sie waren , diese Menschen. Was fühlten sie? Was machte ihr Leben
lebenswert, was ersehnten sie?
Ich streife aufmerksam durch die Räume mit den Ausstellungsstücken und staune.
Manche Geschichten kann ich erspüren. Sie wollten gesehen werden, gehört werden, wertgeschätzt
und geliebt werden. Sie wollten Sinn und Zukunft , und wollten Spuren hinterlassen, Segensspuren
Viele von Ihnen haben große Opfer gebracht. Ich will nicht achtlos an dem vorüber gehen, weil ich mir dasselbe von den kommenden Generationen wünschen würde: Achtung vor dem Leben auch vor meinem.
Was für ein Erbe ich wohl hinterlassen werde?
Und du?

Andreea =)


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Sonntag, 17. März 2013

Falling in love...

Bin gerade dabei mich in dieses Land zu verlieben, hemmungslos!
Es verbindet die wunderschöne Natur Indiens mit der Gepflegtheit meiner Heimat - habe ich wirklich gerade dieses altmodische Wort benutzt ;) -, dazu einer der grössten - und von mir ausserordentlich geschätzten - Stärken des amerikanischen Volkes : die herzerwärmende Positivität UND flat white! 
Sitze ziemlich durchnässt aber glücklich mit meinem cofee to go im Zug nach Auckland City .
Sogar die Lady vom coffeeshop nennt mich Darling ;)
Ich genieße diese Fülle von Ermunterung. Es mag ja manch mal übertrieben scheinen, aber kann man es denn mit ermutigenden Worten überhaupt übertreiben ?
Wenn sie nicht ehrlich sind! Vielleicht ja ...aber auch daher gesagte Ermutigung tut gut, und  ein deutscher Flunsch eben nicht. 
Ein freundliches , offenes Gesicht begegnet mir hier auf Schritt und Tritt . Und es steckt an.

Mein Kaffee ist leer, mein Zug ist gleich am Ziel , ich verlasse euch mit einem Lächeln auf dem Gesicht - BITTE WEITERGEBEN!!

Andreea=)

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Freitag, 15. März 2013

Kühe am Meer...

Hügelige Wiesen, knorrige Bäume, blaues Meer und Kühe!
Die Fahrt heute Nachmittag zu dem Ort an dem der feierliche Akt morgen begangen wird
offenbart mir das Neuseeland der  Kataloge und Reiseführer . Trotz der - zur Zeit besorgniserregenden- Trockenheit ist es atemberaubend schön hier.
Eine Halbinsel im Manakau Harbour , 45 Autominuten von Pukehohe (also ca 90 min von
Auckland entfernt) ist ein Stück Paradies. Dort, unter einem majestätischen Baum wird die Trauung sein. Ich bin sehr gespannt. Die Generalprobe hat gut geklappt und es wurde viel gelacht dabei . Morgen wird es dann ernst, so sagt man, aber die Ehe ist schon eine tolle Idee, wenn sie auch
kein Spaziergang ist. Manchmal ist sie wie Kühe am Meer, befremdlich. ;)

Heute Abend dann, mein erstes neuseeländisches Barbeque. Vorbeireitet wird alles gemeinsam , nach
,,indischem'' Vorbild, gefällt mir.
Und wieder war es unkompliziert, darin sind sie offenbar stark, die Kiwis. Kühe am Meer , warum auch nicht. Ich will mir eine Scheibe davon abschneiden - nicht von den Kühen wohlbemerkt- schnappe mir einen Plastiktteller und fülle ihn mit gebratenem Hähnchen , Würstchen und in Knoblauch gewendeten Garnelen, dazu Salat und Dressing aus der Flasche, setze mich zu den anderen auf die ausgebreitete Decke und genieße den Abend , das allgegenwärtige Zirpen der Zikaden und die Gemeinschaft.

Andreea=)



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