Donnerstag, 14. März 2013

Von Bankautomaten und anderen Herausforderungen ...

Heute morgen bin ich alleine unterwegs, in dem kleinen Städtchen Pukekohe- das bedeutet so viel wie: ein einheimischer Baum auf einem Hügel - Keine Ahnung wie sie auf diesen Namen kommen :)
Charmant und bunt , mit allem was man/ Frau so braucht... Sympathische Cafés , Boutiquen , Buchläden und natürlich Bankautomaten, welche allerdings nur hilfreich sind , wenn sie auf Anfrage Geld ausspucken, was sie mir jedoch konsequent verweigern.
Nun, dann bleibt es bei einem Eislatte und einem neuseeländischen Baguette.Lecker.
Ich mag die Atmosphäre hier, die Menschen sind sehr freundlich und hilfsbereit.

Morgen ist der große Tag und heute wird dafür geprobt, ein lustiger Gedanke aber als alter Kinogänger kenne ich das bereits aus den amerikanischen Filmen. So fühle ich mich auch ein bisschen, und nur die Tatsache dass ich mehrmals fast überfahren worden wäre bringt mich in die Realität zurück . Nein, die Neuseeländer fahren sehr umsichtig aber sie kommen beständig von der falschen Seite  :) ich werde es schon noch lernen und Dank googlemaps habe sogar ich den Weg zurück gefunden.
Unterwegs zu sein an einem fremden Ort ist voller Überraschungen. Auch mein Leben ist ein ,Unterwegs sein' , immer wieder auch abenteuerlich. Dabei brauche ich ein GPS der anderen Art - godly prayer system-um den Weg zum Ziel zu finden. Allerdings will auch dieses aufgeladen werden.
Ich bin so dankbar dass Gott es mir so einfach macht mit Ihm verbunden zu bleiben.
Für Ihn gibt es keine Überraschungen und der Zugangsvode funktioniert überall.
Mit dieser guten Botschaft wünsche ich auch euch allen einen abenteuerlichen Tag .

Andreea=)


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Mittwoch, 13. März 2013

Von der Herausforderung Gast zu sein....

Menschen gehen in unserem Heim aus und ein. Das ist etwas was ich sehr geniesse. Dabei erlebe ich sowohl fremde als auch vertraute Menschenals eine große Bereicherung meines Lebens.
Viele Fremde sind einfach nur: noch nicht Freunde ....
Ich mag den Trubel in meinem Haus und Wünsche mir von Herzen, dass Menschen sich bei uns zuhause fühlen.
Gast zu SEIN, ist was ganz anderes.
Ich bin hier äußerst freundlich aufgenommen worden, und doch fällt es mir schwer den angebotenen Raum so zu füllen, dass mein Besuch in guter Erinnerung bleibt. Geben macht glücklicher als nehmen hat Jesus gesagt, aber nehmen ist auch schwieriger.
Gast zu sein ist eine Erfahrung, die einen demütiger werden lässt , hoffentlich wirkt es bei mir auch :)
Kann ich meine Vorstellungen vom Leben, in den ganz praktische Dingen , -wie Frühstück - anderen Menschen unterordnen... Tatsache ist: ICH WILL, und eine gute Motivation ist immer ein guter erster Schritt .
Ich bleibe eine Lernende, das ist gut so, auch heute, denn schließlich sind wir an so vielen Orten zu Gast. Ich bin gespannt.

Andreea = )

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EIN Tag.

EIN Tag .
Da bin ich nun also. Neuseeland. 18 450 km von zu Hause weg. 
Ich hin überwältigt von dem was ich erleben darf. Dauerlächeln.
Die ersten Eindrücke hier: das ist ein großzügiges Land.
Die Landschaft erinnert an Süddeutschland aber die Palmen passen nicht so recht ins Bild. Die Häuser ähnlich wie in England und die Straßenzüge wie das, was ich aus amerikanischen Filmen kenne. Die Häuser hier sind schlicht und schön, die Grundstücke atemberaubend .
Manches erscheint mir wie in einem Roman...  
Der Akzent berührt mein Herz, ein Andenken an kostbare Momente.
Sitze in einem Café mit Blick auf den Skytower bei über 30 Grad und genieße einen ,, echten'' flat white...
Die Menschen hier: unkompliziert , offen, positiv und ein bisschen flippig - eine Frau in der Bank heute war tatsächlich barfuß  :) 
Bin sehr bewegt von der Hingabe meiner Freunde hier. 

Heute Nachmittag habe ich den Skytower von allen Seiten gesehen .
Meine Füße sind platt, mein Rücken angebräunt und mein Herz voller Freude. 
Das waren unzählbar viele unwiederbringliche Minuten. Einer von diesen Tagen im Leben an die man gerne zurückdenkt. 
Ich wünsche euch allen einen solchen Tag . 
HEUTE ist der Tag den der Herr gemacht hat, lasset uns freuen und fröhlich sein in IHM.
Ich muss jetzt schlafen , auf dieser Seite der Welt ist es Zeit.

Andreea=)

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Montag, 11. März 2013

Ein Flughafen , so groß wie eine Stadt...

Singapur.
Nach fast 12 Stunden Flug, erschlägt mich die Hitze fast.
Der Flughafen ist ziemlich beeindruckend. Meine Amerikanischen Freunde würden hier sicherlich
mein Lieblingswort benutzen, welches ich jedoch für die himmlischen Dinge vorbehalten möchte.
Der Boden ist koplett mit Teppich ausgelegt, überall großzügige Oasen , weitläufig und farbenfroh und dazu blitzblank. Ich schätze seine Grundfläche übertrifft Weil am Rhein ;)

Ich bin euch jetzt also bereits sieben Stunden voraus und es werden noch mehr.
Fühle mich wie in einem Abenteuer und kann es noch nicht ganz fassen, dass ich mich auf so eine Reise eingelassen habe. Fühle mich reich beschenkt!
Danke dass ihr mich auch auf dieser Reise begleitet.
Next stop... Auckland.

Ich glaube nicht dass man so weit reisen muss um etwas zu erleben, deshalb öffnet eure Augen und Herzen und seid gespannt was der heutige Tag an Überraschungen bereithält - oder an Abenteuern.

Andreea=)


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Sonntag, 10. März 2013

Es geht los....

So lange hab ich auf diesem Augenblick gewartet, jetzt sitze ich hier auf dem Flughafen in Frankfurt und warte auf meinen ersten Flug, Singapore.
Morgen geht es dann weiter nach Auckland, Neuseeland .
Ich bin tatsächlich unterwegs ans Ende der Welt ...

Hatte bereits so viele gute und ermutigende Begegnungen dass meine anfängliche
Sorge darüber, wie ich mich auf so ein Abenteuer alleine einlassen konnte
Langsam verfliegt. Unser Pilot hoffentlich nicht ;) wäre doch lustig, wenn ich stattdessen
In Alaska landen würde...
Wohlan, gleich geht es los!
Und ihr Daheimgebliebenen, seid ebenso gesegnet.


Herzliche Grüße Andreea =)

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Mittwoch, 6. März 2013

6082 Minuten noch....

6081....
6080....
Minuten die nie wiederkommen . Minuten meines Lebens.
Zerrinnen sie mir durch die Finger, oder lebe ich sie bewusst?
6079...
Zeit können wir nicht kaufen, nur auskaufen.
Zeit ist stetig und unveränderbar und doch erlebe ich sie als äußerst unbeständig.
Ich erlebe meine Zeit am intensivsten, wenn ich sie teile, mit Gott und/ oder mit Menschen.
Mir scheint als würde das Erlebte intensiver, wenn ich Begegnungen habe die mir kostbar sind.
Das kann Stille vor meinem Gott sein, - das intensive , zur Ruhe kommen'-, ein romantischer Abend mit meinem Mann, ein kurzer Chat , ein langer Walk mit meiner Freundin, eine Vorlesestunde , ein Skypedate, ein Essen, ein Spieleabend ....Was immer ich teilen kann gewinnt an Wert , und somit
auch die Zeit.
6068...
Auch heute habe ich Zeit, -voraussichtlich - genauso viel wie Gestern.
Was mache ich damit? Nicht VIEL zu erleben macht meinen Tag kostbar, sondern BEWUSST zu erleben...
Ich will mich einlassen auf die  Herausforderungen des Tages und mich freuen an den Dingen die mir leicht von der Hand gehen, aber vor allem will ich Gemeinschaft leben. Ich glaube wir Menschen sind für Gemeinschaft geschaffen, von Anfang an. Wir entstehen in Gemeinschaft , entwickeln uns in Gemeinschaft , werden in eine Gemeinschaft hinein geboren, um dann weiterhin in Gemeinschaft zu leben. WIE ich Gemeinschaft lebe ist meine Entscheidung. An jedem Moment .

In 6052 Minuten geht mein Flug , ich freue mich darauf, ABER ich freue mich auch jeden Moment
bis dahin zu erLEBEN - mit Euch.


Andreea=)


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Montag, 4. März 2013

60 Stunden Geburtstag oder was...?



Meiner  Meinung nach, waren die glücklichsten Geburtstagskinder diejenigen, die Freunde oder Familie in Neuseeland haben, denn sie feiern 36 Stunden Geburtstag. Aber,  ich habe mich getäuscht , wie so oft.
Die Bevorzugten sind die , die am 29.2. geboren sind,ein  Facebook Account haben UND Freunde in Neuseeland. Das weiß ich aus eigener Erfahrung.
Ich bekam in diesem Jahr - kein Schaltjahr wohlgemerkt - während sage und schreibe 60 Stunden ,,legitime" Geburtstagsglückwünsche .
Das Geheimnis dabei ist, dass Facebook lügt. Das wussten wir schon, aber sogar bei diesen wichtigen Informationen.
Zumindest hat Facebook bereits am 28.2. kommuniziert, dass ich Geburtstag habe , was mich zu Anfangs  irritiert hat, da ich immer am Tag NACH dem 28.   feiere und das bereits seit 45 Jahren, Schaltjahre natürlich ausgenommen ;)
Schließlich aber habe ich es genossen, so lange mit liebevoller Aufmerksamkeit bedacht zu werden. Ist ja auch verwirrend. Ich binmzwar im Februar zur Welt gekommen, feiere aber dreimal so häufig im März.
Ich habe es dankbar angenommen. Und das war allemal besser als vor zwei Jahren, als Facebook schlichtweg verschwiegen hat, dass ich überhaupt Geburtstag habe. 
Nun ist es aber doch vorüber, und ich war überwältigt von so viel Wertschätzung ! Ein toller Geburts-,Tag '. Danke.
Andreea=)


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