Sonntag, 10. November 2013

Willkommen zu Hause...

So viele Gesichter.
Vertraute Gesichter, geliebte Gesichter, Gesichter von Menschen,die die Geschichte meines Lebens (mit)schreiben.
Gesichter von Menschen, ohne die mein Leben lang nicht so schön wäre. Gesichter so unterschiedlich wie unsere Persönlichkeiten und doch ergänzen wir uns, vielleicht gerade deswegen.
Ich sitze hier und schaue mich um. Hier sind kaum Menschen mit denen mich nichts verbindet und so viele die ich von Herzen lieb habe.
 Mein Blick fällt auf die Worte an der Wand: ,,Willkommen zu Hause" und ich denke: ja, das bin ich. Dank euch!  

Andreea = )

Neugierig geworden auf mehr?

Mein neues Buch: "Gottes Langer Atem."

https://www.scm-shop.de/gottes-langer-atem.html



Mehr von mir auf meiner Homepage:

www.andreavarga.de

 

Sonntag, 3. November 2013

Lächeln...

Lächeln.
Wikipedia sagt dazu:„Lächeln ist ein Gesichtsausdruck, der durch das Spannen der Muskelpartien in der Nähe der Mundwinkel aber auch um die Augen erzeugt wird. Lächeln bewirkt nicht nur eine Veränderung des Gesichtsausdrucks, sondern führt auch dazu, dass das Hirn Endorphine produziert, die körperliche und seelische Schmerzen verringern und das Wohlbefinden steigern. Einem Lächeln kann sich kaum jemand entziehen, wenn das Lächeln ehrlich ist. Ein Lächeln ist ansteckend und somit ein Weg Fröhlichkeit und Wohlbefinden zu übertragen.“

Schöne, treffende Worte. Vielleicht zu kurz gefasst. Die Macht eines ehrlichen Lächelns ist überraschend intensiv.
 Als ich das letzte Mal auf einen Flug wartete habe ich bewusst darauf geachtet wie ein Lächeln – einmal verschenkt – sich verbreitet und die Atmosphäre verändert. Die Angestellte des kleinen Flughafenbistros kassierte und lächelte.
Der gehetzt wirkende Manager-Typ der noch dringend einen Kaffee brauchte, die verloren scheinende Großmutter, die überforderte Mutter des Zweijährigen der lautstark nach einer Brezel verlangte, der gelangweilte Teenie mit Kopfhörern und einer Flasche Cola, der hungrige Weltenbummler mit riesigem Rucksack und ebenso großen Sandwich, für jeden hatte sie ein Lächeln übrig und hast-du-nicht-gesehen wurde das Lächeln dankbar aufgenommen und weitergetragen.
Es war eine wahre Freude dabei zuzusehen, und ich spürte, dass auch meine Mundwinkel den Kampf gegen die Erdanziehungskraft schon längst aufgegeben hatten.
Ist es tatsächlich so leicht Menschen zu beschenken?

Ein Lächeln verwandelt meine eigene Stimmung und die anderer. Auch eine peinliche oder unschöne Begebenheit kann durch ein einfaches Lächeln die Schärfe verlieren und wo Entzweiung war kann Nähe werden. Jedes Lächeln verändert ein Gesicht und macht es liebenswert ganz gleich wie distant es zuvor wirkte. Was für ein wertvolles Geschenk ein Lächeln doch ist, und wie viele Varianten es davon gibt:
 das schüchterne, das flüchtige, das charmante, das mitreissende, das bezaubernde, das schlichte freundliche, das aufmunternde, das vertrauenserweckende, das unwiderstehliche… jeder von uns hat ein ganzes Arsenal davon zur Verfügung. Leider verschließen wir sie oft im Waffenschrank anstatt sie an unsere Mitmenschen zu verschwenden. Nicht alle von uns wohl gemerkt,ich kenne da Ausnahmen ;)
Manchmal ist ein Lächeln wie eine ausgestreckte Hand, wie eine aufgehaltene Tür oder wie ein angebotener Mantel an einem kalten Tag. Ein Lächeln macht uns reicher; den Beschenkten und den Schenkenden gleichermaßen. Worauf warten wir noch?
Lächelt!!!

Andreea =)

Neugierig geworden auf mehr?

Mein neues Buch: "Gottes Langer Atem."

https://www.scm-shop.de/gottes-langer-atem.html



Mehr von mir auf meiner Homepage:

www.andreavarga.de

 

Freitag, 25. Oktober 2013

Zeit, das kostbarste Gut

Früher lebte ich nach dem Motto: „ Zeit hat man nicht, Zeit nimmt man sich."
Ich bin froh, dass ich das heute anders sehe, ich hatte mein Leben viel zu voll gestopft. Dennoch kommt es mir oft tatsächlich so vor als ob ich nicht genug Zeit hätte, dabei ist Zeit das einzige was gleichmäßig auf alle Menschen verteilt wurde, zumindest an jedem einzelnen Tag. 
Wie viele Tage uns bleiben – in dieser Welt – ist eine andere Sache. Aber was ich mit der Zeit dieses Tages anfange, ist meine.
Es gibt so viel zu tun. Immer. Es gibt auch so viel Ablenkung, so viel Unwichtiges, so viel Unnötiges.
Die bunten Blätter an den Bäumen erinnern mich daran, dass der Sommer mit seinen warmen Nächten vorbei ist. Ja auch der schönste Sommer ist irgendwann vorbei. Und auch der schönste Moment.
So viele Stunden in einem 24 Stunden Rhythmus verschlafen wir. Was uns jedoch oft wie Zeitverschwendung erscheint, ist doch die Voraussetzung dafür, dass wir die verbleibenden Stunden wirklich nutzen können.(Das weiß jeder, der schon einmal eine Nacht durchwacht hat.)
Aber Hand aufs Herz, wie viel Zeit verschlafen wir bei vollem Bewusstsein? Wir leben nur einmal. Jeder Moment ist einzigartig, und jeder Moment hat das Potenzial ewigkeitsrelevant zu sein, das heißt Bedeutung zu haben die weit über das Jetzt hinausreicht. Wir alle kennen doch solche Momente. Sie graben sich tief ein in unsere Herzen, bleiben unvergessen. Gute Momente, und andere…
Zeit scheint verschiedene Formen annehmen zu können. Mal ist sie wie ein Same, der gepflanzt und gepflegt zu einer prächtigen Pflanze heranwächst, die selbst wieder neuen Samen Leben schenkt – sich quasi vermehrt. Häufiger erscheint mir die Zeit aber eher wie ein geflüstertes Wort im Sturm… fortgetragen, bevor es überhaupt wahrgenommen wurde.

Ich möchte mir auch heute wieder bewusst machen, dass ich nicht darüber entscheiden kann wie viel Zeit ich zu Verfügung habe, wohl aber, was ich mit der zu mir anvertrauten Zeit mache. Dass unsere Zeit ein kostbares Gut ist, wird uns leider oft erst dann bewusst wenn wir mit dem Tod konfrontiert werden. Die Bibel sagt: „Herr lehre uns bedenken dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.“ Das bedeutet für mich eben auch meine Zeit auszukaufen, sie bewusst zu leben (auch das empfiehlt uns nicht etwa der freundliche Apotheker, sondern Gottes Wort).
Mit wem teile ich sie, diese kostbaren Minuten des heutigen Tages, die ich zur freien Verfügung habe?
Denn wem ich meine Zeit schenke, sagt vermutlich mehr über mich aus als mir bewusst ist.
Heute, möchte ich Zeit-Samen pflanzen.

Andreea=)


Neugierig geworden auf mehr?

Mein neues Buch: "Gottes Langer Atem."

https://www.scm-shop.de/gottes-langer-atem.html



Mehr von mir auf meiner Homepage:

www.andreavarga.de

 

Sonntag, 13. Oktober 2013

Möchte der Herr nicht lieber einen Einzeltisch?

Viele von uns kennen das Gemälde von Leonardo da Vinci : Abendmahl. Ein einfacher Raum, ein großer Tisch, in der Mitte Jesus und mit ihm am Tisch seine zwölf Jünger...

Ich habe vor ein paar Wochen in Berlin eine Variation davon erstanden die mich zuerst zum Lachen brachte, aber je länger ich sie mir ansehe desto tiefer bewegt sie mich.
Bitte stell dir diesen einfachen Raum vor, den langen Tisch, Jesus in der Mitte, aber neben ihm ein Kellner ( jetzt erst fallen dir die beiden Salz- und Pfefferstreuer auf dem Tisch auf, sowie das Schild im Hintergrund ,, Ristorante da Vinci" ). Außer diesen Beiden ist niemand im Raum, also erscheint die Frage des eifrigen Kellners nur angemessen :,, Möchte der Herr nicht lieber einen Einzeltisch?"

Aus der biblischen Erzählung wissen wir, wen Jesus da um sich versammelt hatte. Seine Jünger. Nun war er war lange genug mit ihnen unterwegs gewesen um zu wissen dass sie - trotz aller Hingabe und Liebe für ihn - einfache Menschen waren. Liebevoll, opferbereit selbstsicher, mutig, engagiert, leidenschaftlich aber auch ungeduldig, unehrlich, überheblich, schwach...einfach Menschen, so wie du und ich.
Warum will Jesus diese Chaoten um sich haben? Damals? Und heute?
 Warum hat er sich nicht einfach einen Einzeltisch genommen, gut gegessen und dann diese Welt im Alleingang gerettet wie auch Superman das macht?
Ich erahne, dass ich einem Geheimnis auf der Spur bin, welches sich mir nicht so einfach offenbaren will, aber was ich ergriffen habe, ist, dass Jesus offenbar mindestens EINEN Grund hatte ...und so stelle ich mir vor, wie er dem Kellner - in meiner Karte - antwortet :
,, Nein. Danke. Ich warte auf meine Freunde."

Was für ein Vorrecht.
Andreea = )


Neugierig geworden auf mehr?

Mein neues Buch: "Gottes Langer Atem."

https://www.scm-shop.de/gottes-langer-atem.html



Mehr von mir auf meiner Homepage:

www.andreavarga.de

 



Mittwoch, 9. Oktober 2013

Neue Freunde und alte Freunde ...

Das entspannte an neuen Freunden ist: man kann einfach sein wie man ist. Es gibt noch keine Erwartungen die man erfüllen müsste.
Neue Freunde kennenzulernen ist spannend und voller Überraschungen. Man kann ganze Abende durchquatschen und die Erfahrungen des anderen bereichern das eigene Leben.
Neue Freunde hören auch gerne zu wenn man von den eigenen Abenteuern erzählt. Neue Freunde erobern sich einen Platz in unserem Leben und in unsern Herzen und werden oft irgendwann zu ,,alten Freunden ".
Das entspannte an alten Freunden ist: man kann einfach sein wie man ist. Es gibt keine Erwartungen mehr, die man erfüllen müsste.
Alte Freunde besser kennenzulernen ist spannend und voller Überraschungen. Man kann ganze Abende durchquatschen und die Erfahrungen des anderen bereichern das eigene Leben. Alte Freunde hören auch gerne zu wenn man von den eigenen Abenteuern erzählt. Alte Freunde haben sich bereits einen Platz in unserem Leben und in unsern Herzen erobert...
Ich liebe neue und alte Freundschaften. Beides macht mein Leben reich und bunt.
Ich bin sehr dankbar, für die vielen guten Begegnungen allein in den letzten sieben Tagen, alte Freunde und neue Freunde , die hoffentlich auch einmal zu alten Freunden werden...danke dass ihr mein Leben so kostbar macht.

Andreea = )



Neugierig geworden auf mehr?

Mein neues Buch: "Gottes Langer Atem."

https://www.scm-shop.de/gottes-langer-atem.html



Mehr von mir auf meiner Homepage:

www.andreavarga.de

 

Mittwoch, 11. September 2013

Ist er denn nun wirklich schon vorbei?

Er kam spät, war heftig und schwupps ...
Dabei wird er mir immer in guter Erinnerung bleiben, dieser Sommer 2013. 
Keine Weltmeisterschaft, keine Familienfeier, kein Lottogewinn - wie auch ;) - aber unvergesslich schön. Noch nie bin ich so viel unterwegs gewesen. Einerseits habe tausende von Kilometern hinter mich gebracht, anderseits die Distanz von meinem Herzen, zu den Herzen meiner Mitmenschen deutlich verringert und immer wieder hatte das eine auch mit dem anderen zu tun.
Die Lektionen die ich lernen sollte, zogen sich wie ein roter Faden durch viele Erfahrungen und Gespräche, fanden sich wieder in den Büchern die ich las und in den Liedern die mich begleiteten. Ich dachte ja immer ich hätte eine schnelle Auffassungsgabe, aber das bezieht sich wohl eher nicht auf die wesentlichen Dinge des Lebens ;)
Wahrlich, was ich in diesem Sommer erleben durfte, birgt Stoff genug für ein ganzes Buch, einen Abenteuerroman, und wäre mein Name Andreas Eschbach , würde ich mich gleich an die Umsetzung machen.

Ob nun diese letzten Monate aber tatsächlich anders waren als all die vorangegangenen, oder ob ICH verändert bin, vermag ich nicht so klar zu sagen. Das ist fast wie die lästige Frage danach was zuerst da war: Das Ei oder das Huhn -obwohl uns mein Lieblingsbuch dazu eine Antwort gibt :)
Ist es nicht so, dass sich die Umstände oft auf uns auswirken? 
Oder ist es eher so, dass wir Umstände anders erleben und bewerten wenn wir uns verändern?

Eine der wertvollen Lektionen die ich lernen sollte ist sicherlich die Fähigkeit den Moment, das Jetzt,  bewusst wahrzunehmen. Das kann auch bedeuten die Kamera in der Tasche zu lassen und den Sonnenuntergang mit allen Sinnen zu erspüren...nicht wahr?

Ich weiß, dass dieser Sommer auch für manchen von euch ein besonderes Geschenk war, und wenn ich ein wenig dazu beitragen durfte, dann ist das mehr als ich erbitten würde.
 Mein Dank geht zuallererst an meinen Vater im Himmel, der manchmal nichts besseres zu tun zu haben scheint, als mir zu zeigen dass er sich an mir freut, und an euch, ( geht mein Dank auch ) an die, die sich auf mich eingelassen haben, sich von mir haben lieben lassen und ihr Leben, ihre Zeit und ihre Herzen mit mir geteilt haben. Ein unvergesslicher Sommer geht zu Ende, aber auf den Sommer folgt der Herbst. Vielleicht ein goldener.

Andreea =)


Neugierig geworden auf mehr?

Mein neues Buch: "Gottes Langer Atem."

https://www.scm-shop.de/gottes-langer-atem.html



Mehr von mir auf meiner Homepage:

www.andreavarga.de

 






Freitag, 30. August 2013

,,Danke für diesen guten Morgen...🎶"

Habe früher mit viel Leidenschaft dieses Lied gesungen.
Eine Zeile darin war: ,,Danke, oh Herr ich will dir danken, dass ich danken kann." Verstanden habe ich das damals nicht.
Heute schon.
Eines der kostbarsten Geschenke ist die Fähigkeit zu sehen, was uns geschenkt ist. Das erlebe ich in den letzten Monaten ganz bewusst, da macht auch dieser Urlaub keine Ausnahme.
Einzigartige Momente, besondere Versorgung , Gebetserhörungen, Gemeinschaft, aber auch Schlaf, sichere Strassen und freier Zugang zu unserem Konto sind Teil davon. 
Wir sitzen hier am Strand und schauen auf das herrliche Mittelmeer.
Der feine Sand zwischen meinen Zehen ist warm und das beständige Rauschen der Wellen ist einer der schönsten Feriengeräusche für mich , da wird mein Glück auch nicht von dem stark juckenden, angeschwollenen Bremsenstich an meinem Bein - ja die gibt es wohl doch noch :( - eingeschränkt. 
Auch einmal zu zweit unterwegs zu sein ist eine ganz besondere Erfahrung und hat Seltenheitswert. Ich liebe ihn, den Mann an meiner Seite, jeden Tag mehr- das ist nicht selbstverständlich und ein weiterer Grund dankbar zu sein.
Paulus hat mal gesagt: ,, Freut euch! " , das will ich sehr gerne tun.
Ich freue mich. Nicht nur an diesem Urlaub sondern weit mehr noch an dem Wissen mit einem lebendigen Gott unterwegs sein zu dürfen, der all das hier erschaffen hat, und der meinem Leben Sinn und Ziel gibt.
Mich an IHM erfreuen zu können ist das größte Geschenk von allen. Mir kommen die vertrauten Worte von Augustinus in den Sinn: ,, Unser Herz ist ruhelos, bis es Ruhe findet in DIR."
Ich schließe mit der Zeile des alten Liedes, mögest du die Wahrheit darin ganz neu ergreifen.
,, Danke dein Heil kennt keine Schranken. Danke, ich halte fest daran .
Danke , oh Herr ich will dir danken , dass ich danken kann."

Andreea =)


Neugierig geworden auf mehr?

Mein neues Buch: "Gottes Langer Atem."

https://www.scm-shop.de/gottes-langer-atem.html



Mehr von mir auf meiner Homepage:

www.andreavarga.de