Sonntag, 11. März 2018

Ich wusste nicht worauf ich mich einlassen würde...

Ich wusste nicht worauf ich mich einlassen würde als der Anruf kam und ich ja sagte. Ich wusste es nicht als ich in die Klinik fuhr um dich kennenzulernen. Ich wusste nicht wie sehr du mein Herz berühren würdest als ich dich zum ersten mal hielt und deinen Namen sagte.
Ich wusste nicht wie sehr du mein Leben bereichern würdest als ich dich mit zu uns nach Hause nahm, und mich fortan um dich kümmerte.
Ich wusste nicht wieviel Freude du in meinen Alltag bringen würdest, einfach nur weil du bist. Ich wusste nicht welche Liebesstürme du in mir entfachen würdest, allein dich zu betrachten wärmt mein Herz. Ich wusste nicht, dass ich mir eine Welt ohne dich nie mehr würde vorstellen können. Ich wusste nicht wie zärtlich ich dich lieben würde. Ich wusste nicht, worauf ich mich einlassen würde, als ich dir mein Herz und mein Leben öffnete, du bist einer der wundervollsten Menschen die mir je begegnet sind. Ich bin so voller Dankbarkeit und so froh, dass es dich gibt, mein Prinzchen.
Mama

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Mittwoch, 21. Februar 2018

Bus 36 nach Kleinhüningen

„Das ist meiner! Hier ist auch eine Haltestelle? Schnell, über die Straße, das schaffe ich noch.“
Glücklich sitze ich im Bus.
Basel, mit dem öffentlichen Nahverkehr, ist für mich fast wie ein Urlaubsabenteuer, da ich mit dem Fahrrad oder mit dem Auto immer nur die bekannten Wege nutze. Ich mache es mir bequem und packe mein iPad aus. Zeit, ein bisschen zu lesen. Ab und zu, geht mein Blick aus dem Fenster. Die Straßen und Viertel die an mir vorbeiziehen, sind mir völlig unbekannt. Ich wundere mich ein bisschen und mustere die Anzeigetafel, die praktischerweise im Bus angebracht ist: Ziel Kleinhüningen.
Seufzend, entspanne ich mich und bin sofort wieder in meinen Roman vertieft. Irgendwann, steht die Frau neben mir auf, lächelt mich kurz an und zieht dann ihren Koffer Richtung Ausstieg. Bei der nächsten Haltestelle verlässt sie den Bus und ich schaue wieder auf. Mittlerweile dämmert es und ich sehe, dass wir an einem Fluss gehalten haben, den ich nicht kenne. Meine Augen gehen zurück zur Anzeigetafel. Alles stimmt, trotzdem bin ich verunsichert. Der Hinweg war deutlich kürzer. Der ältere Mann, der sich neben mich gesetzt hat, riecht muffig. Sein graues, fettiges Haar, schaut wirr unter der karierten Wollmütze hervor, die er, trotz der Wärme im Bus, tief ins Gesicht gezogen hat. Sein dicker Schal verbirgt den Rest des Gesichts fast völlig. Er murmelt etwas vor sich hin und seine Hände sind rastlos. Ich mag ihn nicht ansprechen. Also versuche ich mich abzulenken und nehme meine Lektüre wieder auf. Diesmal gelingt es mir nicht so gut,- an der Geschichte liegt es nicht. Ich zücke mein Handy und öffne Google Maps. Ich liebe Google Maps, weil mich diese App schon auf vielen Reisen hilfreich begleitet hat. Der blaue Punkt zeigt mir auch diesmal zuverlässig wo ich bin.
Ich grinse. Der Fluss neben mir ist die Birs. Ich fahre ganz offensichtlich einen riesigen Umweg, also packe ich mein Buch weg und betrachte die fremde Gegend. Der Platz neben mir wechselt noch ein paar mal den Besitzer bevor die Haltestellen auf der Anzeigetafel vertraute Namen haben. Ich beobachte die Menschen um mich herum und mein Blick fällt auf eine kleine Familie. Das jüngste Kind, vielleicht zwei Jahre, sitzt auf dem Schoß der Mutter, die gleichzeitig die beiden anderen Sprösslinge, ihre Einkäufe und ihr Handy fest im Blick hat. Etwas an dem Kind rührt mich an. Das Mädchen ist völlig ruhig. Sie vertraut der Mutter. So, will ich auch sein. Zuversichtlich und angstfrei, an der Hand meines Vaters im Himmel, auch dann, wenn der Bus meines Lebens eine andere Richtung nimmt, als von mir geplant.
Meine unfreiwillige Sightseeingtour hat mir 45 Minuten Zeit geschenkt, und eine kostbare Erfahrung dazu.

Mögest auch du, zur Ruhe kommen, heute, ganz gleich wohin du unterwegs bist, wissend, dass dein Vater im Himmel dir nah ist.

Andreea = ) 


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Sonntag, 28. Januar 2018

Why does Gods command us

Why would God command us, if HE loved us?
I do not question the fact of His love for us at all, but I do wonder sometimes, how commanding and -my view of - love match up. May I propose, that a loving God simply knows what we really need, but we often don’t...
Let’s pick just two demands of God.
..Be thankful in all things”
Does God not know how challenging our lives are? I reckon HE does, but HE also knows the power of a thankful heart. It is trusting God more, than we can understand. Trusting the ONE  who is for us, releases joy and hope even in the midst of trouble. Exactly what we need.
We have all heard about being grateful, but what about his command to be hospitable?
Doesn’t HE know, how busy our lives are? Doesn’t HE, see our circumstances, our finances?
We often don’t feel ready to host someone else, unless we have come to a place of rest ourselves. Doesn’t HE know, we do not have enough room?
I reckon HE does. And this is exactly why HE calles us out, to open our  homes and hearts.
Every single time, we choose to do that, we end up blessed, enriched, encouraged, alive.
 May we trust God‘s commands to be a secret indicator to what we truly need.
Be blessed
Andrea



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Donnerstag, 28. Dezember 2017

War 2017 ein gutes Jahr?

War das ein gutes Jahr für mich, das Jahr 2017?
Woran macht man sowas denn fest?
War es ein Jahr ohne Schmerz?
Nein. Im Gegenteil. Es war ein ausgesprochen schmerzvolles Jahr, auch gesundheitlich.
War es ein Jahr der Durchbrüche?
Kaum. Eher eines, der Kämpfe um Durchbruch.
War es ein Jahr in dem Träume wahr wurden?
Leider auch das nicht. Ich habe sogar einige meine kostbarsten Träume begraben müssen.
War es ein Jahr der Wiedersehensfreude?
Oh, oh. Auch diese Hoffnung hat sich zerschlagen, nachdem das gesparte Geld gestohlen wurde.
Habe ich im vergangenen Jahr mit dem Rauchen und Trinken aufgehört? – Schmunzel.
Nun, dazu müsste ich wohl erst einmal damit anfangen.

Also war das nun ein gutes Jahr für mich?
Ich hörte die Tage ein Zitat, dass mich sehr angesprochen hat:
„Gott zu loben, wenn mir nicht danach ist, ist nicht Schein, sondern Glaube.“
,,Praising God when you don’t feel like it, isn’t fake. It’s faith.”
Brian Johnson

Wenn ich nun dieses Zitat als Maßstab nehme,  dann ist 2017 ein gutes Jahr gewesen, denn es war ein Jahr voller Glauben.
In all den Momenten des Schmerzes, der Hilflosigkeit, der Sorge, der Angst, der Trauer, des Zweifels, der Einsamkeit, der Schlachten, der Sehnsucht, und des Versagens, habe ich mich an meinen Gott wenden können. 
Ich habe IHM meine Verzweiflung gebracht, und vertraut, dass ER meine Schritte lenkt und Gutes hat, für mein Leben. Ich habe Seinen Rat befolgt und mich von IHM durch den Tag tragen lassen. An jedem Tag. Und ER? 
Er hat mich beschenkt. Überreich beschenkt.
Mit Freunden und Kraft, mit Weisheit und Hoffnung, mit Versorgung und Familie, mit Vergebung und Trost, mit Ermutigung und Lachen...und mit Seiner überraschenden, überwältigenden Liebe.

Ja! Das war ein gutes Jahr, denn ich habe es nicht alleine durchstehen müssen.
Danke, dass auch du mich ein Stück des Wegs begleitet hast.
Danke für dein Lächeln, deine Worte, deine Hilfe, deine Zeit, dein Vertrauen, deine Treue.
Ich wünsche uns, für das Jahr 2018, offene und ehrliche Herzen; für einander und für unseren Schöpfer. 


Sei gesegnet Andreea =)


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Donnerstag, 7. Dezember 2017

Weihnachten, das Fest der Liebe?

Ist das nur ein Slogan den die Werbung nutzt, um uns das Geld aus den Taschen zu ziehen, oder ist es Wahrheit die unser Leben verändert?
Nur, weil Menschen die Bedeutung eines Festes nicht mehr vor Augen haben, hat es doch seine Bedeutsamkeit nicht verloren, oder?
Jedes Jahr, sind wir aufs Neue herausgefordert, innezuhalten und den Sinn von Weihnachten zu bedenken. Wäre es nicht bedauernswert, das Fest einfach deshalb abzulehnen, weil es regelmäßig für falsche Zwecke herhalten muss?
War die Welt damals tatsächlich eine andere, heilere Welt?
Waren die Menschen friedvoller, weniger hektisch, zufriedener?
Die Botschaft der Engel war eine Zusage. ,,Fürchtet euch nicht! Ich verkünde euch eine Botschaft, die das ganze Volk mit großer Freude erfüllen wird...Heute ist der versprochene Retter zur Welt gekommen. Es ist Christus, der Herr.“ Lukasevangelium 2,10.11
Hat diese Zusage auch heute Wert und Berechtigung?
Braucht unsere Welt einen Retter vom Himmel?
Die Adventszeit lädt uns ein, aus der Geschäftigkeit herauszutreten, und darüber nachzudenken was Weihnachten UNS bedeutet.

Andreea = )

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Freitag, 1. Dezember 2017

... dankbar.

Der Blick aus meinem beschlagenen Fenster geht geht direkt auf unsere Terrasse. In Frühling, Sommer und Herbst ein beliebter Ort zum Feiern, essen, ausruhen. Ein meist belebter Ort.
Auch die Vögel der Umgebung, die tagaus, tagein Futter und Materielien für den Nestbau suchen, oder ein ausgiebiges Bad in den Untertöpfen der zahlreichen Kübelpflanzen machen, scheinen sich hier wohl zu fühlen.
Auch heute scheint die Sonne, aber auf den filigranen Zweigen der Hecke hängt der Frost. Auf den Stühlen an unserem wettergegärbten Holztisch sitzen, statt schwatzender, lachender Menschen, Schneeflocken, als wollten sie sich ausruhen, nach ihrer weiten Reise. Das wenige, übriggebliebene Grün, an den Nadelbäumen und einzelnen Büschen, wirkt so deplatziert wie die Gießkanne, deren Restwasser gefroren ist.
In den roten Ziegeln des Nachbardachs, kann ich den Schatten unseres rauchenden Schornsteins deutlich sehen. Es ist klirrend kalt, da draußen und ich bin sehr dankbar für die Wärme im Haus.
Mögest auch du einen Moment innehalten und nachspüren wofür du gerade dankbar bist .
Andreea = )


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Donnerstag, 23. November 2017

Gesungene Wahrheit


Meine Schwester hat mir ein Lied geschickt. Es ist ein Lied, das mich vor einigen Jahren durch eine besondere Zeit getragen hat. Ich hatte vergessen welche Kraft dieses Lied hat.
Viele von uns, hören den ganzen Tag Radio. Zahllose Lieder gehen täglich auf uns nieder, oft hören wir kaum hin worüber sie singen, und meistens ist das auch kein großer Verlust.
Aber es gibt auch solche, die unsere Herzen berühren können. Lieder, die in Worte fassen, was wir gerade  fühlen.
Gute Lieder, lassen uns aber nicht einfach nur da stehen, sie fordern uns auf weiterzugehen, weiter sogar, als wir eigentlich gehen würden, weil sie uns an das erinnern, woran wir glauben, wonach wir uns sehnen und was wir hoffen.
Die Bibel ist voll davon, denn wir Menschen lieben es unseren Überzeugungen und Erfahrungen Ausdruck zu verleihen. Wir nennen diese Musik Lobpreis. Das ist es was sie ausdrücken soll: wir loben und preisen den Gott den wir lieben.
Ihre Texte erzählen von dem was wir erlebt haben, mit diesem Gott, sie malen uns ein Bild, von dem, wie Gott ist und rufen uns neu ins Gedächtnis, warum wir Ihm vertrauen (wollen). Sie laden uns ein, nicht aufzugeben, nicht stehenzubleiben sondern neue Schritte zu wagen. Genau darum geht es auch in dem Lied, was Inga mir geschickt hat.
Die Melodie des Liedes ist mir vertraut und auch den Text kenne ich, und doch spüre ich, wie die Worte mein Herz durchdringen mit der kostbaren Wahrheit dass Gott für mich ist, und dass mich auch die Geheimnisse des Lebens nicht schrecken müssen. Dieses Lied trägt die Verheißung, dass Gott vertrauenswürdig ist, auch dann wenn wir es nicht sind, wenn wir nicht verstehen warum schlimme Dinge passieren und wenn wir uns fürchten. Ich ergreife sie und möchte euch gerne mitnehmen...

Andreea = )

Hier der Link zu dem Lied:

https://youtu.be/HVAR85rorvU

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