Dienstag, 7. April 2020

Vom Warten

Ich bin zu früh für meinen Termin und habe mich auf einer Bank niedergelassen.
Es ist still, wenn ich die unzähligen Vogelstimmen ausblende. In der Ferne, kann ich Traktoren hören, das Streifen des Windes, durch die gerade zum Leben erwachenden Büsche. Der Duft von frisch gemähtem Gras umgibt mich und erweckt Sommergefühle. Im Uferdickicht entdecke ich einen Biber. Sein Fell schimmert in der Sonne als auch er mich, aus sicherer Entfernung beobachtet.
Ich lausche dem Plätschern des Baches, der sich an den großen Steinen im Flussbett stößt und dann weiterfließt, als ob er es eilig hätte. Ich atme tief ein und wieder aus.
Ein guter Moment, ein kurzer Moment; ich muss weiter.
Nur noch einen Augenblick bleibe ich in der Sonne sitzen. Die Wärme tut gut, die Helligkeit blendet mich. Es ist auch in mir still geworden.

Mögest du heute, Augenblicke des Wartens, als Geschenke wahrnehmen, und innehalten.
Leben, ist überall um uns her.

Von Herzen Andrea =)



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