Freitag, 16. Juni 2017

Der Fallschirmsprung

Der Blick aus dem Fenster der kleinen, vollbesetzten Maschine, offenbart mir, dass wir die Absprunghöhe fast erreicht haben. 
4000 m ist hoch. 

Meine anfängliche Nervosität ist ,verflogen', die Tränen des dankbaren Staunens getrocknet. 
Ich bin völlig ruhig. 
Ich mache das nicht zum ersten Mal.

Als ich Anfang 20 war, träumte ich davon einen Fallschirmsprung zu machen – neben anderen Ideen wie zum Beispiel Bergsteigen, nach Afrika reisen oder einmal in einem Kino zu arbeiten. 
Manche Träume bleiben Träume, aber einige werden wahr, auch wenn ganz offensichtlich ein anderer die Zeitpunkte bestimmt. 
Mit fast 50, besteige ich also gestern ein kleines Sportflugzeug um mich dann aus großer Höhe fallen zu lassen. Eine durchaus ,bewegende' Erfahrung. 
Welche kostbare Wahrheit mich dabei ,beflügelte' möchte ich heute gerne mit euch teilen.

Es ist zwar mein erster Sprung aus einem Flieger, aber ich habe bereits unzählige male Schritte ins Leere gewagt und habe erlebt, dass ich mich nicht fürchten muss, wenn ich den Boden unter den Füßen verliere, solange ich weiß, dass ich verbunden bin, mit dem, der sich auskennt.

Die Luke wird geöffnet, und vor mir springen andere in die Tiefe. Sie würden mir nicht helfen können. 
MEIN Vertrauen, ist in den einen, der mich fest an sich und den gemeinsamen Schirm geschnallt hat.
Diese Verbindung, -und seine Erfahrung- gibt mir Sicherheit.


Im meinem Alltag ist es genauso: Fest verbunden mit meinem Vater im Himmel wage ich das Abenteuer des Lebens, und weiß: Ich bin nicht alleine unterwegs.
Sich fallen zu lassen ist dann eine ,erhebende' Erfahrung.


Mögest auch Du erleben dass Gott dir nah ist an jedem Moment, dass Er sich auskennt und das sichere Ziel vor Augen hat. 

Andreea = ) 

Kommentare:

  1. Einmal mehr bin ich begeistert von ... und dankbar für ... deine Gabe, andere Menschen profitieren zu lassen von was du persönlich erlebst!

    Waow!!!

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  2. ...und ich bin begeistert von euch beiden, eure Träume zu leben,den Sprung ins Leere zu wagen und Deinem herzerfüllten Schreiben Andrea.
    Chapeau!
    Peter B.

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